Der Präsident Rumäniens, Nicolae Dan, über den Frieden: Putin strebt ihn nicht an, aber die Entscheidung liegt bei der Ukraine.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident Rumäniens, Nicolae Dan, glaubt, dass das Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine in naher Zukunft unwahrscheinlich ist, trotz aktiver diplomatischer Bemühungen der Vereinigten Staaten.
In einem Interview mit Politico äußerte er eine pessimistischere als optimistische Sicht auf die Möglichkeit eines schnellen Friedens.
'Ich bin kurzfristig pessimistischer als optimistisch eingestellt. Putin scheint nicht nach Frieden zu streben. Er glaubt, dass Frieden in zwei oder drei Monaten für ihn vorteilhafter wäre als Frieden jetzt', sagte Dan.
Der rumänische Führer erklärte auch, dass er der Meinung ist, dass Russland bereit ist, die militärischen Aktivitäten fortzusetzen, in der Hoffnung auf einen gewissen, wenn auch begrenzten Fortschritt an der Front.
Gleichzeitig äußerte Dan die Hoffnung, dass es Russland nicht gelingen wird, den Donbass vollständig zu erobern. Er betonte, dass er nicht die Absicht hat, Druck auf die ukrainische Führung in Bezug auf mögliche Verhandlungen auszuüben.
'Jeder Frieden, in dem der Aggressor in irgendeiner Weise belohnt wird, ist nicht gut für Europa und die künftige Sicherheit der Welt. Aber die Entscheidung über den Frieden liegt allein auf den Schultern der Ukraine', betonte er.
Der Präsident Rumäniens betonte, dass die Ukraine die größten Verluste in diesem Krieg trägt, deshalb sollten die internationalen Partner jede Entscheidung, die von der ukrainischen Seite getroffen wird, einschließlich der des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, nicht verurteilen.
In der Zwischenzeit glaubt der Präsident Finnlands, Alexander Stubb, dass die Verhandlungspartner näher denn je daran sind, eine Friedensvereinbarung zwischen Russland und der Ukraine zu erzielen.
Die Situation im Osten der Ukraine bleibt angespannt, und beide Länder setzen ihren Kampf um ihre Interessen fort. Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft weiterhin die Ukraine unterstützt und diplomatische Bemühungen zur Friedenssuche fördert. Diese Frage bleibt aktuell, da die Auswirkungen des Konflikts nicht nur die Region, sondern auch die globale Stabilität beeinflussen.
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