Trumps Sonderbotschafter zur russischen Armee: Wir werden ihnen den Hintern versohlen.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Sonderbotschafter von Donald Trump, Keith Kellogg, teilte auf der YES-Veranstaltung die Meinung, dass die russische Armee nicht so mächtig ist, wie oft in der Welt behauptet wird. Laut Kellogg übertreibt Russland ein wenig seine militärischen Möglichkeiten. Er bemerkte, dass die Armee zwar eine gewisse Stärke hat, aber nicht so stark ist, wie sie versucht darzustellen.
'Wir haben über die russischen Militärs diskutiert und es fiel der Satz: 'Ja, wir werden ihnen trotzdem den Hintern versohlen', - erzählte Kellogg.
Kellogg forderte auch Wladimir Putin auf, von Drohungen gegenüber Europa mit Atomwaffen abzusehen. Er betonte, dass Trump Versuche der Bestechung nicht ernst nehme.
Trump verliert das Vertrauen in seine Fähigkeit, auf Putin einzuwirken
Der US-Präsident begann zu zweifeln, ob er Einfluss auf Putin im Konflikt in der Ukraine ausüben kann. Trump räumte seinen Beratern gegenüber ein, dass er die Situation und das Friedensverlangen des russischen Führers falsch eingeschätzt hatte. Zuvor hatte er festgestellt, dass er bereit sei, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, aber nur, wenn alle NATO-Länder das Gleiche tun und aufhören, russisches Öl zu kaufen.
Auf der YES betonte Kellogg erneut, dass die russische Armee nicht so mächtig ist, wie die Propaganda des Kremls behauptet. Er rief Putin erneut auf, die Drohungen gegenüber Europa, insbesondere bezüglich Atomwaffen, zu stoppen. Trump bestätigte, dass er das Vertrauen in seine Fähigkeit verloren hatte, auf Putin im Kontext der Situation in der Ukraine einzuwirken, und räumte ein, dass er die Position des russischen Präsidenten und sein Streben nach Frieden nicht richtig beurteilt hatte, was seinen Entschluss bezüglich der Sanktionen als Reaktion auf die Aggression Russlands beeinflusste.
Diese Aussage von Keith Kellogg unterstreicht die wachsende Diskrepanz in der Wahrnehmung der militärischen Stärke Russlands in den USA im Vergleich zu den offiziellen Erklärungen Moskaus. Die abnehmende Zuversicht von Trump in die internationale Politik könnte die Ansätze der USA zu Sanktionen und zur Unterstützung der Ukraine beeinflussen, was neue Herausforderungen im Kontext des anhaltenden Konflikts schafft.
Lesen Sie auch
- Warum Ukrainer Luftalarme oft ignorieren: Psychologin nennt den Hauptgrund
- Handgreiflichkeiten in Odessa: Zwei Ermittlungsverfahren nach Streit auf der Deribasowskaja
- Zusätzliche Vergütung für Hochschulbildung bei den ukrainischen Streitkräften: Welche Unterlagen für eine Neuberechnung nötig sind
- Blutspendeaktion in der Ukraine: Hunderte Liter für die Streitkräfte gesammelt
- Rückfalltäter erhält 15 Jahre Haft für Angriff auf 13-Jährige in der Region Charkiw
- Warum gegenseitige Anerkennung des Leids der Schlüssel zur Versöhnung zwischen Ukrainern und Polen ist

