Peking fordert UN auf, Eskalation um Irans Atomprogramm zu verhindern.
Chinas Appell für eine diplomatische Lösung
Nach Angaben von UATV: Im UN-Sicherheitsrat hat China davor gewarnt, die Spannungen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm weiter anzuheizen. Der stellvertretende Ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Sun Lei, betonte dort, dass eine Deeskalation nur durch Dialog und diplomatische Mittel erreicht werden könne. Er unterstrich, dass eine Lösung der Krise auf diesen Prinzipien aufbauen müsse.
Gleichzeitig äußerte Peking scharfe Kritik an den Versuchen, die Sanktionen gegen Teheran wieder zu verschärfen. China sieht darin keinen zielführenden Ansatz, zumal die aktuelle Krise durch den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Iran ausgelöst wurde. Als Reaktion auf die wachsende Bedrohungslage drohte Iran mit neuen Angriffen für den Fall weiterer US-Aktionen. Nach Angaben iranischer Militärs würden dabei folgende Ziele ins Visier genommen:
- amerikanische Einrichtungen in Jordanien
- amerikanische Stützpunkte in Kuwait
- US-Militärbasen in Bahrain
Globale Sicherheit und Chinas Vermittlerrolle
Die Entwicklungen rund um Irans Nuklearprogramm bleiben ein zentraler Faktor für die internationale Sicherheit, denn neue militärische Drohungen könnten den Konflikt weiter eskalieren lassen. China signalisiert mit seiner Haltung den Willen, eine weitere Destabilisierung der Region zu vermeiden, und hebt die Bedeutung von Verhandlungen bei der Bewältigung globaler Krisen hervor. Dies untermauert zugleich Pekings Bestreben, sich als Vermittler in internationalen Streitfällen zu profilieren und seine Position auf der Weltbühne zu stärken. Die Forderung nach Zurückhaltung richtet sich dabei nicht nur an die USA, sondern auch an andere Akteure im Nahen Osten.
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