Peking fordert Waffenruhe zwischen Kiew und Moskau – Reaktionen aus New York.

Peking fordert Waffenruhe zwischen Kiew und Moskau – Reaktionen aus New York
Peking fordert Waffenruhe zwischen Kiew und Moskau – Reaktionen aus New York

Chinas Appell für Friedensgespräche

Nach Angaben von UATV: Am 30. Juni 2023 richtete der chinesische UN-Botschafter Sun Lei im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einen eindringlichen Appell an die Ukraine und Russland. Er forderte beide Seiten auf, die Kampfhandlungen sofort einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

„China wird nicht müde, zu einer sofortigen Feuerpause und der Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen aufzurufen“, betonte der Diplomat.
Dabei unterstrich er, dass ohne den politischen Willen aller Beteiligten eine dauerhafte Lösung nicht möglich sei.

Pekings Schulterschluss mit Minsk

Parallel zu diesen diplomatischen Bemühungen sorgte ein unangekündigter Besuch des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko in Peking für Aufsehen. Bei seinem Treffen mit Staatschef Xi Jinping pries Lukaschenko die Beziehungen zwischen Minsk und Peking als „eisern“ und hob die strategische Partnerschaft hervor. Xi Jinping wiederum erklärte:

„China und Belarus müssen den strategischen Dialog vertiefen, um die bilateralen Beziehungen dauerhaft auf hohem Niveau zu halten.“
Dieser Schulterschluss erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Belarus und der Ukraine.

Die humanitäre Lage in der Ukraine verschärft sich derweil weiter: Die Zahl der zivilen Opfer hat einen neuen Höchststand erreicht. Präsident Wolodymyr Selenskyj signalisierte Gesprächsbereitschaft und sagte:

„Ich bin offen für ein Treffen mit Präsident Xi.“
Diese Entwicklung verdeutlicht, wie sehr Russland auf Chinas Unterstützung angewiesen ist – und dass Kiew nach neuen Wegen sucht, den Krieg zu beenden.

Chinas Vorstoß unterstreicht den wachsenden Anspruch Pekings, als Vermittler in dem Konflikt aufzutreten. Gleichzeitig könnte die Annäherung zwischen China und Belarus die Dynamik des Krieges beeinflussen, da Minsk traditionell eng mit Moskau verbündet ist. Die Lage in der Ukraine bleibt äußerst angespannt, was den Druck auf die internationale Gemeinschaft erhöht, endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu ergreifen.


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