Kiews Bürgermeister Kliczko informiert über Heizstellen und Stromausfälle.

Kiews Bürgermeister Kliczko informiert über Heizstellen und Stromausfälle
Kiews Bürgermeister Kliczko informiert über Heizstellen und Stromausfälle

Appell des Bürgermeisters an die Bevölkerung

Nach Angaben von Novyny.live: Am 7. Februar wandte sich Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko an die Einwohner der Hauptstadt. Er erläuterte die angespannte Lage im Energiesystem, die zu Notabschaltungen geführt hat. Klitschko führte die flächendeckenden Stromausfälle in den meisten Regionen des Landes auf einen erneuten massiven Raketenangriff zurück. Zugleich kündigte er für die Hauptstadt strengen Frost an.

Derzeit erhalten die Bewohner Kiews nur für anderthalb bis zwei Stunden am Tag Strom. Die Leiter der Bezirksverwaltungen wurden angewiesen, die Versorgung über spezielle Wärmestellen sicherzustellen, um die Bevölkerung bei den eisigen Temperaturen zu unterstützen. In den Bezirken Darnyzkyj, Dnipro und Desnjan sind bereits feste Notunterkünfte eingerichtet worden, die Menschen bei extremen Wetterbedingungen aufnehmen können.

Energieversorgung unter Druck

Klitschko wies zudem darauf hin, dass sich in der Nacht zum 7. Februar ein Block des Kernkraftwerks Tschernobyl aufgrund von Spannungsschwankungen vom Netz getrennt habe.

„Der Feind tut alles, um unseren Geist und Willen zu brechen, um Verzweiflung und Panik zu säen. Aber das wird ihm nicht gelingen! Wir halten zusammen!“, betonte der Bürgermeister und rief die Kiewer in dieser schwierigen Zeit zur Einigkeit auf.

Die Lage im ukrainischen Energiesektor bleibt kritisch, da die Angriffe auf die Infrastruktur den Alltag der Menschen massiv beeinträchtigen. Angesichts der vorhergesagten starken Fröste ist es für die lokalen Behörden entscheidend, die Bevölkerung durch Wärmestellen und Notunterkünfte zu unterstützen. Klitschkos Aufruf zur Einheit unterstreicht die Bedeutung von Solidarität in einer Zeit, in der das Land vor enormen Herausforderungen steht. Solche Appelle sind wichtig, um die Moral der Bevölkerung im anhaltenden Krieg aufrechtzuerhalten.


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