Russland droht der NATO mit Krieg: Ist Putin wirklich bereit für eine neue Front?.

Russland droht der NATO mit Krieg: Ist Putin wirklich bereit für eine neue Front?
Russland droht der NATO mit Krieg: Ist Putin wirklich bereit für eine neue Front?

Nach Angaben von ТСН: Russland droht offen den NATO-Ländern mit Krieg. Der russische Verteidigungsminister Andrei Belousov erklärte, dass die vereinten NATO-Streitkräfte seiner Meinung nach sich auf einen Konflikt mit Russland vorbereiten, und dass Russland im Jahr 2024 "dem Gegner seinen Krieg aufdrängen wird".

Vor nicht allzu langer Zeit behauptete Putin, dass er nicht die Absicht habe, einen Krieg mit Europa zu beginnen. In seiner letzten Ansprache nannte er jedoch europäische Politiker "Schweine", die versuchen, Russland zusammen mit der Biden-Administration zu ruinieren. Laut Putin seien ihre Pläne angeblich gescheitert.

Darüber hinaus wies der Kremlführer die Behauptungen europäischer Politiker über einen möglichen Angriff Russlands auf Europa als "Unsinn" zurück. Er beschuldigte sie, "Hysterie" und Angst zu schüren, und bemerkte, dass Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion partnerschaftliche Beziehungen anstrebte, während der Westen entschied, die NATO zu erweitern.

Russlands militärisches Potenzial

Militärexperte Igor Romanenko schlägt vor, die Bedrohungen zu analysieren, um die Möglichkeiten der Seiten im militärischen Konflikt zu verstehen.

Ressourcenpotenzial: Russlands Rüstungsindustrie gegen Sanktionen

Romanenko betont, dass Russland dank des Krieges mit der Ukraine in der Lage war, seinen militärisch-industriellen Komplex zu vergrößern. Die Sanktionen wirken sich jedoch negativ auf die russische Wirtschaft aus, und seit Jahresbeginn zeigen sich im russischen Rüstungssektor negative Trends. Der Experte glaubt, dass, wenn der Krieg in der Ukraine in diesem Tempo weitergeht, die russische Wirtschaft bis zur Mitte des Jahres 2026 ein kritisches Niveau erreichen könnte.

Er betont auch, dass Russland, um gegen die NATO Krieg zu führen, die Kampfhandlungen in der Ukraine einstellen müsse, da Putin nicht gleichzeitig an zwei Fronten kämpfen könne.

Begrenzte Ziele: das Baltikum und der Suwalki-Korridor

Romanenko ist der Meinung, dass, wenn Russland sich entscheidet, gegen die NATO zu kämpfen, seine Ziele begrenzt sein könnten - hauptsächlich im Baltikum oder in der Nähe des Suwalki-Korridors. Für einen großen Krieg hat Russland derzeit jedoch nicht genügend Ressourcen und kann nicht gleichzeitig in der Ukraine und im Baltikum operieren.

Der Experte erinnert daran, dass Putin den Krieg in der Ukraine beenden könnte, um neue militärische Aktionen zu beginnen, ihm jedoch menschliche und finanzielle Ressourcen fehlen.

Belousovs Erklärungen: Ein weiterer Bluff und Druck auf Europa

Romanenko ist der Meinung, dass die Erklärungen von Belousov und Putin ein Versuch sind, Druck auf die europäischen Staaten auszuüben. Laut ihm sind solche Aussagen dazu gedacht, einzuschüchtern. Putin versteht, dass Europa nicht den Krieg sucht, und das bestätigen Umfragedaten.

Der Hauptvorteil Russlands: Erfahrung im modernen Krieg

Nach Ansicht des Experten hat Russland trotz eines insgesamt geringeren militärischen Potenzials Europas einen Vorteil in der Erfahrung im modernen Krieg, die es in der Ukraine gesammelt hat. Romanenko weist darauf hin, dass, obwohl Russland aktive Aktionen plante, es wahrscheinlich an Ressourcen für großangelegte Operationen fehlen wird.

Lehren aus Provokationen und auf was Europa vorbereitet sein sollte

Romanenko betont die Wichtigkeit der Vorbereitung europäischer Länder auf einen potenziellen militärischen Konflikt. Russische Provokationen mit Drohnen deuten auf die unzureichende Bereitschaft Europas für aktive Maßnahmen hin. Der Experte glaubt, dass, wenn Russland sich entscheidet, einen großangelegten Krieg zu beginnen, die europäischen Länder darauf vorbereitet sein sollten.

Angesichts der letzten Äußerungen russischer Führer bleibt die Situation in Europa angespannt. Es ist wichtig, die Veränderungen in den internationalen Beziehungen und die Handlungen der NATO und der EU zu beachten, da all dies direkte Auswirkungen auf Frieden und Stabilität in der Region haben könnte. Europäische Staaten müssen ihre Verteidigungsfähigkeit weiterhin stärken, um neuen Herausforderungen gerecht zu werden, die Russland schaffen könnte.


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