Ex-MI6-Chef: Ohne Chinas Hilfe wäre Putin bereits besiegt – Russlands Armee verlor 415.000 Soldaten.
Verheerende Verluste der russischen Streitkräfte
Nach Angaben von TSN.ua: Der ehemalige Leiter des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, Richard Moore, hat die enormen Verluste der russischen Armee im Ukraine-Krieg kommentiert. Er betonte, dass die Unterstützung durch China für den Kreml von entscheidender Bedeutung sei. Zu Beginn der großangelegten Invasion habe der Westen die Kampfkraft der russischen Besatzungstruppen falsch eingeschätzt, so Moore.
Nach seinen Angaben hat Russland im vergangenen Jahr etwa 415.000 Soldaten als Tote oder Verwundete verloren. Allein im Dezember 2025 seien rund 30.000 russische Militärangehörige gefallen. Die Verluste der russischen Armee hätten Ende 2025 historische Höchststände erreicht – ein deutliches Zeichen für schwere Probleme in ihrer Gefechtsfähigkeit.
'Das entspricht den Verlusten, die sie im gesamten Zehnjahreskrieg in Afghanistan erlitten haben,' stellte Richard Moore fest.
Chinas entscheidende Rolle für den Kreml
Bei der Bewertung von Chinas Rolle im Konflikt unterstrich der Ex-Geheimdienstchef, dass diese Unterstützung für Russland überlebenswichtig sei.
'Ich bin absolut überzeugt, dass Putin diesen Krieg bereits verloren hätte, wenn er nicht die Hilfe aus China erhalten hätte,' fügte Richard Moore hinzu.Die Volksrepublik liefere Russland Drehmaschinen, Mikrochips und andere Schlüsseltechnologien, die für die Produktion von Hyperschallraketen benötigt werden. Diese Lieferungen erhöhen das militärische Potenzial Moskaus im Angriffskrieg erheblich. Die chinesische Unterstützung umgeht dabei wirksam westliche Sanktionen.
Die Situation verdeutlicht, wie stark moderne Kriegführung von internationalen Allianzen und technologischer Versorgung abhängt. Die massive Hilfe aus Peking verändert die militärische Balance in der Region, während die extrem hohen Personalverluste die anhaltende Belastung für Russlands Kriegsmaschinerie zeigen. Diese Faktoren werden den weiteren Verlauf des Konflikts und die diplomatischen Beziehungen maßgeblich beeinflussen.
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