Nächtlicher Drohnenangriff: Ukraine wehrt 110 von 118 feindlichen UAVs ab.

Nächtlicher Drohnenangriff: Ukraine wehrt 110 von 118 feindlichen UAVs ab
Nächtlicher Drohnenangriff: Ukraine wehrt 110 von 118 feindlichen UAVs ab

Massiver Luftangriff in der Nacht zum 13. Juni 2023

Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 13. Juni 2023 griff Russland die Ukraine mit insgesamt 118 Kampfdrohnen an. Wie das Kommando der ukrainischen Luftstreitkräfte um 08:30 Uhr mitteilte, konnten die Verteidiger 110 dieser unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs) entweder abschießen oder durch elektronische Gegenmaßnahmen unschädlich machen. Bei dem Angriff wurden drei Drohnen an drei verschiedenen Orten als Treffer registriert, während Trümmerteile an sechs weiteren Stellen niedergingen.

Hintergründe und weitere Entwicklungen

Die feindlichen Drohnen starteten von mehreren Standorten, darunter Orjol, Kursk, Millerowo, Primorsko-Achtarsk, dem vorübergehend besetzten Gebiet der Donezk-Region und Gwardeiskoje. Zum Einsatz kamen dabei verschiedene Typen von UAVs:

  • Schahid
  • Gerbera
  • Italmas
  • Banderol
  • Parodija

Bereits am Vortag, dem 12. Juni, forderte ein Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk ein Todesopfer und verletzte drei Menschen. Allein an diesem Tag wurden in zwei Bezirken der Region über 50 Beschüsse gezählt. Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Intensität der Kampfhandlungen und die Verschärfung der Sicherheitslage in der Gegend.

Der nächtliche Angriff ist ein weiteres Beispiel für die eskalierende Gewalt im anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der bereits seit mehreren Jahren andauert.

Der verstärkte Einsatz von Drohnen zeigt, wie die russischen Streitkräfte ihre Taktik an die moderne Kriegsführung anpassen. Gleichzeitig beweist die hohe Abschussrate durch die ukrainische Luftabwehr deren Fähigkeit, solchen Bedrohungen effektiv zu begegnen. Die zunehmenden Angriffe auf die Zivilbevölkerung in der Oblast Dnipropetrowsk unterstreichen den dringenden Bedarf an internationaler Unterstützung für die Ukraine, um Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten.


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