Neue Reichweite: Kiews Waffen treffen Ziele bis zu 2000 Kilometer tief in Russland.
Ukrainische Angriffsfähigkeiten erreichen neue Dimensionen
Nach Angaben von UATV: Kiew hat die Schlagdistanz seiner Waffensysteme massiv ausgebaut und kann nun militärische und infrastrukturelle Ziele tief im russischen Hinterland treffen. Wuchs die maximale Reichweite ukrainischer Systeme zwischen 2022 und 2024 noch von 630 auf 1750 Kilometer, so peilt die Führung in Kiew nun eine Distanz von mindestens 2000 Kilometern an. Die Anzahl der Angriffe auf russischem Territorium stieg parallel dazu rasant: Waren es von 2022 bis 2024 insgesamt über 300 Einschläge, so belief sich ihre Zahl allein im Jahr 2025 bereits auf rund 600.
Diese Offensive hat konkrete Auswirkungen auf die russische Kriegswirtschaft. Durch die Treffer wurden schätzungsweise 20 Prozent der russischen Ölraffineriekapazitäten außer Betrieb gesetzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte zudem an, die tägliche Produktion und den Abschuss von Raketen und Drohnen auf bis zu 600 Einheiten zu steigern.
Strategische Ziele und die Rolle der Partner
Militärexperten wie Oleksandr Mussijenko betonen, dass die Ukraine nun sowohl ballistische als auch Marschflugkörper einsetzen will, um russische Militäreinrichtungen in der Tiefe des Landes zu bekämpfen. Mindestens 2000 Kilometer sollen die neuen Waffen dabei zurücklegen können.
„Die Entwicklungstendenzen sind recht vielversprechend. Wir arbeiten mit unseren Partnern daran, die Produktion sowohl in der Ukraine als auch in den Ländern der Europäischen Union zu steigern“, so Oleksandr Mussijenko.
Die gesteigerte Reichweite und die höhere Frequenz der Angriffe markieren eine Intensivierung der ukrainischen Kriegführung als Antwort auf die russische Aggression. Dies könnte das militärische Kräfteverhältnis weiter verschieben und hat direkte Auswirkungen auf die regionale Sicherheitslage. Die ukrainischen Streitkräfte versuchen offenbar, in eine neue Phase des Konflikts einzutreten, in der sie das gegnerische Kriegspotential systematisch schwächen. Diese Entwicklung zwingt Moskau möglicherweise dazu, seine militärischen Planungen und Einsatzdoktrinen zu überdenken. Gleichzeitig unterstreicht sie die entscheidende Bedeutung der anhaltenden internationalen Unterstützung für die Ukraine bei der Verteidigung ihrer Unabhängigkeit und territorialen Integrität.
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