57 Ukrainer könnten aus Polen abgeschoben werden: Was beim Konzert von Korzh passiert ist.
Nach den skandalösen Ereignissen beim Auftritt des belarussischen Rappers Max Korzh in Warschau am 9. August wurde ein Verfahren gegen 57 Ukrainer eingeleitet, die aus Polen abgeschoben werden sollen.
Die Botschaft der Ukraine in Polen hat bestätigt, dass sie offizielle Anfragen an die zuständigen Behörden gesendet hat, um die Situation zu regeln. Derzeit ist bekannt, dass drei Ukrainer im Alter von 30, 23 und 20 Jahren festgenommen wurden, die wegen ihrer Teilnahme an einem Konflikt mit dem Personal während des Konzerts abgeschoben werden sollen.
Vorläufiger Kontext
Während des Auftritts von Max Korzh im Nationalstadion in Warschau hoben Fans die Fahnen der UPA und der Ukraine, was eine negative Reaktion bei den polnischen Behörden und Bürgern aufgrund möglicher politischer Assoziationen auslöste. Dies führte zum Beginn des Abschiebungsverfahrens für 63 Personen, darunter 57 Ukrainer und sechs Belarussen.
Der Premierminister Polens erklärte, dass Russland versucht, die Beziehungen zwischen Kiew und Warschau zu verschlechtern, indem es antiukrainische Stimmungen unter den Polen anheizt. Außerdem wurde in Polen eine Ukrainerin festgenommen, die beschuldigt wird, Sprengstoffe per Post versendet zu haben; die allgemeine Situation wird vom Außenministerium überwacht.
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