EU verschärft Gangart gegen Moskau: Kallas fordert entschlossenes Handeln.

EU verschärft Gangart gegen Moskau: Kallas fordert entschlossenes Handeln
EU verschärft Gangart gegen Moskau: Kallas fordert entschlossenes Handeln

Rat der EU-Außenminister tagt zu Ukraine-Krieg

Nach Angaben von Espreso.tv: Bei der jüngsten Sitzung des EU-Außenministerrates hat die Hohe Vertreterin der Union, Kaja Kallas, deutlich gemacht, dass der Druck auf Russland weiter erhöht werden muss. Ihr Ziel: den Krieg beenden und die Ukraine wirksam unterstützen. In den intensiven Beratungen habe der Appell im Vordergrund gestanden, sich ganz auf die Beendigung des Konflikts zu konzentrieren, so Kallas.

„Wir müssen wirklich diesen kurzfristigen Schmerz für den langfristigen Gewinn in Kauf nehmen“, betonte Kallas.

Hürden bei EU-Sanktionen

Es ist bereits das zweite Mal, dass ein Sanktionspaket der EU nicht auf Anhieb verabschiedet werden konnte. Bereits im Februar 2023 hatten die EU-Botschafter das 20. Sanktionspaket nicht gebilligt – die Slowakei legte ihr Veto ein. Zuvor hatte Österreich das 12. Paket blockiert, weil es Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Raiffeisen Bank gab.

Die EU-Kommission legte das 21. Sanktionspaket am 9. Juni 2023 vor. Es sieht neue Einschränkungen im Energie- und Finanzsektor vor, außerdem ein Einreiseverbot für alle Personen, die seit Kriegsbeginn in den russischen Streitkräften gedient haben.

Kallas unterstrich, wie wichtig gemeinsame Anstrengungen für einen Frieden in der Ukraine seien. Nur durch anhaltenden Druck auf Russland lasse sich der Konflikt beenden.

Diese Aussagen sind Teil der fortgesetzten Bemühungen der Europäischen Union, die Ukraine zu unterstützen und der russischen Aggression entgegenzutreten. Die gescheiterten Versuche, Sanktionspakete zu verabschieden, offenbaren jedoch interne Differenzen zwischen den Mitgliedstaaten, die geschlossenes Handeln erschweren. Die Sanktionsfrage bleibt von großer Bedeutung, denn die künftigen Schritte der EU könnten den Verlauf des Krieges und die Lage in der gesamten Region maßgeblich beeinflussen. Gerade die Blockadehaltung einzelner Länder zeigt, wie schwierig es ist, in der EU eine einheitliche Linie gegen Russland zu finden.


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