SBU hat einen russischen Agenten bei den Brandstiftungen der Ukrzaliznytsia enttarnt: Der Diversant erhielt 10 Jahre.
Nach Angaben von ТСН: Nach Informationen des Sicherheitsdienstes der Ukraine erhielt ein russischer Agent, der wichtige Objekte der "Ukrzaliznytsia" in der Region Zhytomyr in Brand steckte, eine reale Haftstrafe. Dieser frühere Vertragsbedienstete wollte die militärische Logistik in den nördlichen Regionen der Ukraine im Interesse der Besatzer schädigen.
Festnahme des Agenten
Mitarbeiter des SBU entdeckten im September 2024 den russischen Agenten, der sich auf Brandstiftungen in der Region Zhytomyr spezialisiert hatte. Er zerstörte Relaiskästen von Signalsystemen an Hauptstrecken der "Ukrzaliznytsia" auf Bestellung der Russen.
Pläne des Feindes
Mit diesen Aktionen versuchte der Feind, die Logistik des Gütertransports über die Eisenbahn durch den Norden der Ukraine zu stören.
Geschichte des Agenten
Gemäß den Ermittlungen hatte sich der 35-Jährige, ein ehemaliger Vertragsbediensteter der Streitkräfte der Ukraine, im Bezirk Berdychiv versteckt. Wegen finanzieller Anreize geriet er ins Visier der russischen Geheimdienste und stimmte zu, Aufgaben gegen die Ukraine zu übernehmen.
Zunächst fand er einen Relaiskasten, danach stimmte er dessen Zerstörung mit seinem Vorgesetzten ab. Nachdem er 1,5 Liter Benzin erworben hatte, fuhr er mit dem Fahrrad zum Tatort und verbrannte die Elektroausrüstung der Eisenbahn.
Die Polizei nimmt fest
Der Agent wurde in seiner Wohnung festgenommen, wo er versuchte, einer Strafe zu entkommen. Bei der Durchsuchung wurde ein Smartphone sichergestellt, auf dem der Mann seine Verbrechen dokumentierte, um einen Bericht an die Russen zu erstatten.
Gerichtsurteil
Das Gericht befand den Agenten für schuldig wegen Diversion, die in Absprache einer Gruppe während des Kriegszustands begangen wurde. Unter Berücksichtigung der Zusammenarbeit mit der Ermittlungsbehörde erhielt der Verbrecher 10 Jahre Haft mit Einziehung des Vermögens.
Auch in Tschernihiw wurde ein lokaler Bewohner bestraft, der versuchte, einen freiwilligen Pickup Ford F150 auf Bestellung russischer Kuratoren für die Bedürfnisse der Streitkräfte der Ukraine anzuzünden. Dieser Bösewicht wurde über einen Messenger mit dem Versprechen von 500 Dollar rekrutiert.
Die Festnahme solcher Agenten ist ein wichtiger Schritt im Kampf der Ukraine gegen feindliche Versuche, ihre Infrastruktur und nationale Sicherheit zu untergraben. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von Wachsamkeit und entschlossenem Handeln der Strafverfolgungsbehörden in Kriegszeiten, denn jeder Fall kann erheblichen Einfluss auf die Gesamtsituation im Land haben.
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