Ukrainische Drohnen treffen Ölterminal in Sankt Petersburg – Kreml zeigt sich ratlos.

Ukrainische Drohnen treffen Ölterminal in Sankt Petersburg – Kreml zeigt sich ratlos
Ukrainische Drohnen treffen Ölterminal in Sankt Petersburg – Kreml zeigt sich ratlos

Wie der Kreml auf den Drohnenangriff reagiert

Nach Angaben von UATV: Während des internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg griffen ukrainische Drohnen in der Nacht die Stadt an. Dabei geriet das Ölterminal von Sankt Petersburg in Brand, und die Korvette ‚Boykiy‘ wurde beschädigt. Der Kreml hat sich nun zu dem Vorfall geäußert. Beobachter stellen fest, dass die Ukraine weiterhin militärische Ziele in Russland attackiert, während russische Truppen gezielt zivile Infrastruktur beschießen.

Laut dem Institut für Kriegsstudien (ISW) stören die ukrainischen Mittelstreckenangriffe auf russische Bodenverbindungen die Nachschubwege der russischen Armee im gesamten Kriegsgebiet. Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak betonte, dass sich die Ukraine im Rahmen ihrer Gegenoffensive ausschließlich gegen militärische Ziele in Russland richte. Dies unterstreiche einen strategischen Ansatz in der Kriegsführung.

Hohe Verluste der russischen Armee und Abhängigkeit von Importen

Die russische Armee verzeichnet derweil schwere Einbußen. Allein im Mai wurden 35.000 getötete oder schwer verwundete russische Soldaten registriert. Zudem verlor die russische Armee in den letzten sechs Monaten 280 Quadratkilometer Territorium. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete Russlands Präsidenten Wladimir Putin als ‚Kriegsverbrecher‘, dem keine anderen Mittel als Terror blieben.

„Jede ukrainische Drohne und alle Arten russischer Raketen können nicht ohne Komponenten aus anderen Ländern hergestellt werden.“ – Wolodymyr Selenskyj

Der Angriff auf Sankt Petersburg während des Wirtschaftsforums zeigt, wie sehr der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland eskaliert. Beide Seiten versuchen verzweifelt, die strategische Lage auf dem Schlachtfeld zu ihren Gunsten zu verändern. Russlands Abhängigkeit von importierten Bauteilen könnte sich als Schwachstelle für seine militärische Schlagkraft erweisen, besonders angesichts der wachsenden internationalen Unterstützung für die Ukraine. Diese Entwicklungen zwingen beide Länder dazu, ihre Strategien an das sich verschiebende Kräfteverhältnis und die Ressourcenlage anzupassen.


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