Russlands Forderung für Friedensgespräche: Vollständiger Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbas.

Russlands Forderung für Friedensgespräche: Vollständiger Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbas
Russlands Forderung für Friedensgespräche: Vollständiger Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbas

Russlands Bedingungen für ein Ende der Kämpfe

Nach Angaben von TSN.ua: Der Kreml hat eine zentrale Vorbedingung für ein Ende der Kampfhandlungen genannt. Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, müssten sich die ukrainischen Streitkräfte vollständig aus dem Donbas zurückziehen. Nur so könne Frieden in der Region erreicht werden.

Juri Uschakow, ein Berater von Präsident Putin, unterstrich diese Position. Ohne eine Lösung der territorialen Frage sei eine dauerhafte Beilegung des Konflikts nicht möglich. Die Äußerungen zeigen, welch hohe Priorität Moskau diesem Punkt in den Verhandlungen einräumt.

Vorbereitungen für Gespräche in Abu Dhabi

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für neue Verhandlungen. Nach einem mehr als dreistündigen, spätabendlichen Treffen zwischen Wladimir Putin, Stephen Witzkoff und Jared Kushner wird Russland am 23. und 24. Januar in Abu Dhabi an Gesprächen mit der Ukraine und den USA teilnehmen. Die russische Delegation soll dabei klare Handlungsanweisungen von Putin erhalten haben.

Dmitri Peskow betonte, der Kreml schätze die Friedensinitiativen der US-Administration sehr. Dies deute auf Dialogbereitschaft hin, allerdings nur unter den von Russland gesetzten Bedingungen.

Die Forderung nach einem vollständigen Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Donbas verdeutlicht die unversöhnlichen Positionen der Konfliktparteien. Diese Haltung dürfte den Verhandlungsprozess erschweren, da die Ukraine solchen Bedingungen, die ihre territoriale Integrität infrage stellen, kaum zustimmen kann. Die anstehenden Gespräche in Abu Dhabi mit US-Beteiligung könnten zwar eine wichtige Etappe auf der Suche nach einem Kompromiss sein, doch die grundlegenden Gegensätze bleiben bestehen. Der Konflikt in der Ostukraine schwelt seit 2014 und hat tiefe Gräben hinterlassen.


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