Währungsexperten erwarten fallende Kurse für Dollar und Euro.
Entspannung am Devisenmarkt: Dollar und Euro könnten günstiger werden
Nach Angaben von TSN.ua: Für Ende Januar 2023 prognostizieren Analysten eine sinkende Nachfrage nach Fremdwährungen. Dies könnte die Kurse für den US-Dollar und den Euro unter Druck setzen. Konkret wird erwartet, dass der Dollar auf einen Bereich von 42,50 bis 43,50 Hrywnja fallen könnte. Für den Euro sagen Experten einen möglichen Kurs von 49,00 bis 50,5 Hrywnja voraus.
Am Interbankenmarkt werden die zulässigen Schwankungsbreiten für den Dollar voraussichtlich bei 42,75–43,25 Hrywnja liegen, für den Euro bei 49,00–50,5 Hrywnja. An Bankschaltern dürfte die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs für den Dollar etwa 0,5–0,6 Hrywnja betragen, in Wechselstuben sogar 0,6–1 Hrywnja. Solche Spannen sind typisch für einen sich beruhigenden Markt.
Zeichen der Beruhigung
Fachleute beobachten, dass sich die Nachfrage nach Devisen allmählich normalisiert und an manchen Tagen fast dem Angebot entsprechen wird. Diese Entwicklung würde es der Nationalbank der Ukraine ermöglichen, ihre Interventionen am Interbankenmarkt zu reduzieren. Taras Ljesowyj kommentiert: 'Die Inflation bleibt moderat, was sich ebenfalls auf den Devisenmarkt auswirken wird.'
Ein Rückgang der Kurse für Dollar und Euro wäre ein klares Signal für eine Stabilisierung des ukrainischen Währungsmarktes – eine wichtige Nachricht für Unternehmen und Investoren. Die sinkende Devisennachfrage und die geringeren Notenbankeingriffe könnten die Stabilität der Hrywnja weiter festigen. Bei moderater Inflation und einem ausgeglichenen Verhältnis von Angebot und Nachfrage gewinnt der Markt an Resilienz für seine weitere Entwicklung.
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