Getreidepreise schießen im Mai in die Höhe: Ein Blick auf die globalen Märkte.
Getreidepreise steigen im Mai 2026 deutlich an
Nach Angaben von Novyny.live: Obwohl der gesamte FAO-Lebensmittelpreisindex im Mai 2026 mit durchschnittlich 130,8 Punkten weitgehend stabil blieb und sogar 0,2 % unter dem Aprilwert lag, zeigte sich bei Getreide eine gegenläufige Entwicklung. Der Getreidepreisindex kletterte auf 114,3 Punkte – ein Plus von 2,6 % gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Gesamtindex allerdings noch 2,9 % höher. Zum Vergleich: Der bisherige Rekordwert des FAO-Index wurde im März 2022 mit einem Anstieg von 18,4 % verzeichnet.
Ursachen und Auswirkungen des Preisanstiegs
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Weizen: Hier steigen die Preise bereits den vierten Monat in Folge. In der Ukraine kostete eine Tonne Weizen am 10. Juni 2026 umgerechnet 9.959 Hrywnja, Mais sogar 10.334 Hrywnja. Für den weltweiten Anstieg der Getreidepreise verantwortlich sind mehrere Faktoren, die sich gegenseitig verstärken.
- Eine rege Importnachfrage treibt die Preise nach oben.
- Das Angebot aus Brasilien und den USA ist rückläufig.
- Steigende Energiepreise verteuern die Herstellung von Bioethanol, was zusätzlichen Druck auf das Getreideangebot ausübt.
Diese Einflussfaktoren halten die weltweiten Agrarmärkte in Atem und lassen Verbraucher gespannt auf die nächsten Entwicklungen blicken.
„Steigende Getreidepreise können die Ernährungssicherheit erheblich gefährden, vor allem in Ländern, die auf Importe angewiesen sind.“
Die aktuellen Preissteigerungen könnten die Ausgaben für Endverbraucher in die Höhe treiben und den Zugang zu Nahrungsmitteln weiter erschweren. Angesichts der anhaltenden globalen wirtschaftlichen Unsicherheit ist es daher umso wichtiger, die Entwicklungen auf dem Getreidemarkt genau zu verfolgen und ihre Folgen für die Landwirtschaft und die Verbraucher im Blick zu behalten.
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