Ryanair-Notlandung nach Druckabfall: Passagier teilweise aus Fenster gesogen.
Notlandung einer Ryanair-Maschine
Nach Angaben von Espreso.tv: Eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Thessaloniki nach Memmingen musste nach einem Druckabfall in der Kabine notlanden. Auslöser war ein beschädigtes Fenster während des Fluges, das zu einem rapiden Druckverlust führte. Augenzeugen berichteten, dass sie zuvor einen lauten Knall hörten, der an eine Explosion erinnerte, woraufhin die Sauerstoffmasken auslösten.
Ein Passagier, der am Fenster saß, wurde durch den Sog des Druckabfalls teilweise nach außen gezogen. In der Kabine brach Panik aus. Eine Mitreisende schilderte: 'Wir wussten sofort, dass der Druck abfällt. Es gab Geschrei. Für einen Moment dachte ich, jemand hätte die Notausstiegstür geöffnet.' Die Maschine kehrte nach Thessaloniki zurück, wo nach der Landung ein Passagier medizinisch versorgt werden musste.
Reaktion der Fluggesellschaft
Ryanair stellte für die betroffenen Passagiere, die ihre Reise fortsetzen wollten, einen Ersatzflug nach Memmingen bereit. Die genauen Umstände des Vorfalls werden nun von den Luftfahrtbehörden Griechenlands und Maltas untersucht.
Der Vorfall verdeutlicht die kritische Bedeutung der Flugsicherheit. Die Ermittlungen zielen darauf ab, die Ursache für den Fensterschaden zu klären, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Solche Ereignisse können das Vertrauen der Fluggäste in die Sicherheit von Flugreisen und einzelne Airlines nachhaltig beeinträchtigen. Die Behörden werden prüfen, ob technische Mängel oder äußere Einflüsse die Ursache waren.
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