Litauen schließt Schlupflöcher für Migranten: Neue strenge Regeln für Studenten und Arbeiter.
Nach Angaben von ТСН: In Vilnius wurde beschlossen, auf qualitative anstelle von quantitativer Migration umzuschwenken. Die neu ernannte Leiterin des Migrationsamts Litauens, Indré Gasperė, erklärte, dass die Behörden beabsichtigen, Schlupflöcher zu schließen, bei denen Ausländer angeblich zum Lernen kommen, aber tatsächlich arbeiten oder fiktive Ehen eingehen, um Dokumente zu erhalten.
Stopp dem Missbrauch
Die Beamtin stellte fest, dass das Innenministerium darauf abzielt, die Politik nicht zur Verringerung der Anzahl der Migranten zu verschärfen, sondern um Ordnung zu schaffen.
„Wir möchten strenger werden, damit es keine Missbräuche gibt, damit keine gefälschten Dokumente ausgestellt werden und damit die Leute nicht auf einer Basis ankommen und aus anderen Gründen in Litauen leben“, betonte Gasperė.
Unter den häufigsten Arten der „grauen“ Migration nannte sie die Ankunft unter dem Vorwand, Studenten für illegale Beschäftigung zu sein, und fiktive Ehen.
Neue Anforderungen für die Beschäftigung
Im Dezember begann das litauische Parlament mit der Prüfung von Gesetzesänderungen. Gemäß der Initiative der Regierung können Bürger aus Drittländern eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis nur unter einer der folgenden Bedingungen erhalten:
vorhandene relevante berufliche Qualifikationen;
mindestens ein Jahr Berufserfahrung in den letzten drei Jahren.
Es wird auch geplant, die Einreisebedingungen für ausländische Studenten zu verschärfen.
Sprache als „Respektzeichen“
Indré Gasperė wies auf Fragen der Integration hin. Sie glaubt, dass Ausländer, die direkt mit Menschen arbeiten, die Landessprache zumindest auf einem grundlegenden Niveau beherrschen sollten.
„Es wäre jetzt angemessen, von allen Personen, die im Dienstleistungssektor arbeiten, ein A1-Zertifikat zu verlangen. Denn das ist einfach ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Land“, sagte die Leiterin des Amtes.
Indré Gasperė übernahm am Donnerstag das Amt der Leiterin des Migrationsamts. Ihre Behörde ist für die Ausstellung von Aufenthaltserlaubnissen, Staatsbürgerschaften und die Kontrolle des rechtlichen Status von Ausländern zuständig.
Darüber hinaus erinnern wir daran, dass litauische Soldaten nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens in der Ukraine erscheinen könnten. Die Regierung des Landes erwägt, mehrere Hundert Soldaten zum Schutz der Sicherheitsgarantien zu entsenden.
Die neuen Initiativen Litauens zeigen ein wachsendes Interesse an der Migrationspolitik, die darauf abzielt, nicht nur die Anzahl der Migranten zu regulieren, sondern auch deren Integration in die Gesellschaft zu gewährleisten. Insbesondere unterstreicht der Schwerpunkt auf Sprachkenntnissen die Bedeutung der Kommunikation zwischen neuen Bewohnern und den Einheimischen.
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