Großbritannien ändert die Pläne für die Friedensmission in der Ukraine: Worauf sich die Truppen konzentrieren werden.
Großbritannien hat seine Pläne für die Friedensmission in der Ukraine nach dem Ende der aktiven Konfliktphase geändert. Anstatt eines 30.000 köpfigen Militärkontingents wird nun der Schwerpunkt auf dem Schutz des Luftraums, der Ausbildung der ukrainischen Soldaten und der Minenräumung im Schwarzen Meer liegen.
Nach Informationen der Zeitung The Times hat das britische Militärkommando von den Plänen für eine umfassende Friedensmission in ukrainischen Häfen und Städten Abstand genommen, aufgrund der Besorgnis einiger europäischer Länder und des Unwillens, große Militärkontingente zu entsenden.
Neues Missionsformat
Von nun an bieten London und die Partner der 'Koalition der Entschlossenen' einen flexibleren Ansatz an, der die Patrouille des Luftraums durch die Flugzeuge Typhoon und F-35, die Ausbildung der Soldaten und die Wiederherstellung der Infrastruktur vorsieht. Zusätzlich umfasst der Plan die Minenräumung im Schwarzen Meer und die Gewährleistung eines sicheren Durchgangs für Schiffe zu ukrainischen Häfen.
Es ist auch geplant, ukrainische Soldaten von britischen und verbündeten Instruktoren ausbilden zu lassen, sowie logistische Unterstützung und Waffenauslieferung für die ukrainischen Streitkräfte. Diese aktualisierten Pläne wurden nach einem Arbeitsbesuch des ukrainischen Präsidenten in London bekannt gegeben, wo er vom Premierminister Großbritanniens empfangen wurde.
Nach dem Ende der aktiven Konfliktphase hat Großbritannien seine Pläne für die Friedensmission in der Ukraine überarbeitet. Nun liegt der Fokus auf dem Schutz des Luftraums, der Ausbildung ukrainischer Soldaten und der Sicherheit im Schwarzen Meer.Lesen Sie auch
- Ukraine meldet Zerstörung von 40 Prozent der russischen Raffinerien – Melnyk fordert Waffenstillstand im UN-Sicherheitsrat
- 600 Flugabwehrraketen aus Deutschland: Braucht die Ukraine noch Trumps Erlaubnis für Patriot?
- Neues Putin-Gesetz: Wie die baltischen Staaten auf russische Militär-Drohungen reagieren
- Ukrainisches Verteidigungsministerium führt neue Kampfeinsatzverträge ein: Dienstzeiten und Vergütung bis zu 120.000
- Ex-Dynamo-Star Milewski appelliert an Belarus: Seine Gedanken zu Krieg und Frieden
- Zwangsrekrutierung in Russland: Säumige und Ex-Häftlinge im Visier der Behörden

