Belarus droht mit Raketenstationierung: Lukaschenko warnt Nachbarn vor „Oreschnik“-Angriffen.

Belarus droht mit Raketenstationierung: Lukaschenko warnt Nachbarn vor „Oreschnik“-Angriffen
Belarus droht mit Raketenstationierung: Lukaschenko warnt Nachbarn vor „Oreschnik“-Angriffen

Aussagen von Alexander Lukaschenko

Nach Angaben von TSN.ua: Alexander Lukaschenko, der sich selbst zum Präsidenten von Belarus ernannt hat, droht damit, die Rakete 'Oreschnik' einzusetzen, falls andere Staaten eine Gefahr darstellen sollten. Er betont, dass Belarus in Abstimmung mit ihm Startplätze für diese Waffensysteme vorbereitet. Der Machthaber versichert zwar, keine Angriffsabsichten zu haben, stellt aber klar: „Ich sage nicht, dass wir morgen mit diesem 'Oreschnik' in Vilnius, Warschau oder Kiew einschlagen. Gott bewahre. Das ist nicht unsere Aufgabe. Wir müssen unser Land schützen. Und damit der 'Oreschnik' nicht einschlägt – greift uns nicht an. Weder aus der Ukraine, noch aus Polen, noch aus Litauen, noch aus Lettland.“

„Ich sage nicht, dass wir morgen mit diesem 'Oreschnik' in Vilnius, Warschau oder Kiew einschlagen. Gott bewahre. Das ist nicht unsere Aufgabe. Wir müssen unser Land schützen. Und damit der 'Oreschnik' nicht einschlägt – greift uns nicht an. Weder aus der Ukraine, noch aus Polen, noch aus Litauen, noch aus Lettland.“ – Alexander Lukaschenko

Gleichzeitig unterstützt Belarus Russland technologisch bei Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur und die Zivilbevölkerung. Die Stationierung russischer Raketensysteme auf belarussischem Territorium hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj alarmiert. Er warnte: „Das Auftauchen russischer Raketensysteme auf dem Gebiet eines Nachbarlandes ist eine Herausforderung für ganz Europa.“

„Das Auftauchen russischer Raketensysteme auf dem Gebiet eines Nachbarlandes ist eine Herausforderung für ganz Europa.“ – Wolodymyr Selenskyj

Militärische Spannungen in der Region

Derzeit verfügt Russland über drei bis vier Exemplare der Rakete 'Oreschnik', was die Anspannung in der Region weiter verschärft. Belarus treibt die Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz dieser Waffen voran, was bei den Nachbarstaaten und der internationalen Gemeinschaft Besorgnis auslöst. Lukaschenkos Äußerungen verdeutlichen die wachsende militärische Konfrontation, insbesondere im Verhältnis von Belarus zu seinen Nachbarländern. Seine Beteuerung, keine Angriffe zu planen, könnte als Versuch gewertet werden, eine weitere Eskalation zu verhindern. Dennoch stellt die Präsenz der 'Oreschnik'-Raketen und ihre geplante Stationierung ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Osteuropa dar. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer intensiven Überwachung der militärischen Aktivitäten in der Region durch die internationale Staatengemeinschaft.


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