Drohnenangriff auf Lwiw: Historisches Bauwerk und Wohnhaus getroffen.
Angriff mit Kampfdrohnen auf Lwiw
Nach Angaben von UATV: Am 24. März 2023 wurde Lwiw Ziel eines russischen Drohnenangriffs. Dabei gab es Verletzte, und auch Kulturgüter wurden beschädigt. Laut Bürgermeister Andrij Sadowyj mussten sieben Menschen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Angriff verursachte erheblichen Sachschaden, unter anderem am national bedeutenden Architekturdenkmal des Bernhardinerkloster-Ensembles.
Eine zweite Drohne traf ein Wohnhaus im Stadtteil Sychiw. Trümmerteile einer Drohne wurden zudem an der Bandera-Straße gefunden. Auch kritische Infrastruktur in zwei Gemeinden wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Angriff hält derzeit noch an, was bei den Bewohnern der Stadt und der umliegenden Regionen für große Besorgnis sorgt.
Lage in anderen Städten
Neben Lwiw wurden auch in Iwano-Frankiwsk, Ternopil und Winnyzja Drohnenangriffe registriert. Wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Maksym Kosyzkyj, mitteilte, müssen Fachleute erst das genaue Ausmaß der Schäden ermitteln. Die Situation bleibt angespannt, und die lokalen Behörden arbeiten an der Beseitigung der Angriffsfolgen.
Dieser Angriff ist Teil einer größeren russischen Strategie, die darauf abzielt, die Ukraine durch den Einsatz von Drohnen zu destabilisieren. Er unterstreicht die anhaltende Bedrohung für ukrainische Städte, insbesondere während des Krieges. Die weitere Entwicklung und die Beseitigung der Schäden sind entscheidend für die Sicherheit der Anwohner und den Schutz des kulturellen Erbes der Region.
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