IAEA: Wiederherstellung der Stromversorgung am Kernkraftwerk Saporischschja hat begonnen.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, gab bekannt, dass am 9. Oktober der Prozess zur Wiederherstellung der externen Stromversorgung des Kernkraftwerks Saporischschja beginnt. Diese Informationen überträgt 'Hlavkom' unter Berufung auf eine Mitteilung der IAEA in den sozialen Medien.
„Nach intensiven Konsultationen hat der Prozess zur Wiederherstellung der externen Stromversorgung über die Linien 'Dniprowska' und 'Ferrosplawna-1' begonnen. Obwohl es noch einige Zeit dauern wird, bis die Verbindung des KKW Saporischschja an das Energienetz wiederhergestellt wird, arbeiten beide Seiten konstruktiv mit uns zusammen, um dieses wichtige Ziel im Interesse der nuklearen Sicherheit und Schutz zu erreichen. Niemand profitiert von einer weiteren Verschlechterung der Situation in dieser Hinsicht“, betonte Grossi.
Wir erinnern daran, dass am 23. September am Kernkraftwerk Saporischschja bereits der zehnte Blackout seit Beginn der russischen Besetzung stattfand. Außerdem registrierten die Fachleute der Internationalen Atomenergiebehörde am 6. Oktober mehrere Beschießungen im Bereich des Kernkraftwerks Saporischschja.
Satellitenforschung von Greenpeace widerlegt die Aussagen Russlands über das KKW Saporischschja
Greenpeace Ukraine präsentierte eine Satellitenstudie, die die russischen Aussagen über die Gründe für die Stromausfälle am Kernkraftwerk Saporischschja widerlegt. Die Experten der Organisation kamen zu dem Schluss, dass der Verlust der Stromversorgung auf vorsätzlichen Sabotageakten seitens Russlands zurückzuführen ist, deren Ziel es war, das Werk vom ukrainischen Energienetz abzutrennen und an das besetzte Netz anzuschließen.
Die Kremlbehörden planen einen Test, um das KKW Saporischschja an ihr Energiesystem anzuschließen und versuchen absichtlich, die Stromversorgung des Werks abzutrennen.
Das Kernkraftwerk Saporischschja steht aufgrund ständiger Beschießungen und Vorfälle, die die nukleare Sicherheit in der Ukraine gefährden könnten, unter genauer Beobachtung. Dies sagte Präsident Wladimir Selenskij während einer geschlossenen Konferenz, an der auch ein Vertreter der Zeitung 'Hlavkom' teilnahm.
Die Ankündigung der IAEA zur Wiederherstellung der externen Stromversorgung am KKW Saporischschja zeugt von dem Bestreben, die Situation zu verbessern und die Sicherheit im ständig beschossenen Kernkraftwerk zu gewährleisten. Satellitendaten von Greenpeace bestätigen, dass die Probleme mit der Stromversorgung russischen Ursprungs sind und auf die Versuche Moskaus hinweisen, die Kontrolle über das Werk zu übernehmen. Die Aktionen Russlands am KKW Saporischschja verdeutlichen die Bedrohung der Energiesicherheit der Ukraine und weisen auf die Notwendigkeit koordinierter Maßnahmen hin, um das Werk und dessen Mitarbeiter zu schützen.
Lesen Sie auch
- Ukraine schließt neuntes Sicherheitsabkommen: Selenskyj unterzeichnet Drohnen-Deal mit Dänemark
- Gipfeltreffen in Ankara: Trump und Selenskyj planen für den 8. Juli Gespräche über ein Ende des Krieges
- NATO-Gipfel: Selenskyj strebt gemeinsame Raketenproduktion für Patriot-Systeme an
- Patriot-Mangel: Ukrainischer Präsident warnt – USA können Produktion erst 2030 steigern
- Zelenskyy über Lukaschenko: Einst Überzeugt vom Russischen Sieg, Jetzt Vor dem Krieg Fliehende
- NATO-Gipfel in Ankara: Selenskyj meldet 90-prozentige Drohnen-Abwehrquote und fordert mehr Luftverteidigung

