NATO-Generalsekretär Mark Rutte spricht vor dem ukrainischen Parlament.
Solidaritätsbesuch des NATO-Generalsekretärs
Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar reiste NATO-Generalsekretär Mark Rutte nach Kiew, wo er die Eröffnung der 15. Sitzungsperiode der Werchowna Rada, des ukrainischen Parlaments, mit einer Rede begleitete. In seiner Ansprache ging es vor allem um die Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Aggression. Rutte legte konkrete Zahlen vor: Seit Sommer 2022 hätten die Alliierten der Ukraine etwa 75 Prozent aller für die Front bestimmten Raketen sowie rund 90 Prozent der Raketen für Luftabwehrsysteme geliefert. Diese militärische Hilfe ist ein zentraler Pfeiler der westlichen Unterstützung.
Gedenken an die Gefallenen
Während seines Aufenthalts ehrte Mark Rutte gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf dem Maidan Nesaleschnosti, dem Platz der Unabhängigkeit, die gefallenen ukrainischen Verteidiger. Der NATO-Generalsekretär zeigte sich tief beeindruckt:
„Jedes Mal, wenn ich hierher komme, sehe ich den Mut der Menschen dieses Landes und ihre energische Entschlossenheit.“ – Mark Rutte
Rutte äußerte zudem die Hoffnung, dass die Arbeiten an einem Wohlstandsabkommen zwischen der Europäischen Union, der Ukraine und den USA bald abgeschlossen werden können. Er skizzierte eine Perspektive für die Zeit nach einem Friedensschluss:
„Sobald eine Friedensvereinbarung erreicht ist, wird es Streitkräfte geben, Flugzeuge in der Luft und Unterstützung zur See.“ – Mark Rutte
Der Besuch unterstrich erneut, wie unverzichtbar die internationale Unterstützung für die Ukraine angesichts der anhaltenden kriegerischen Angriffe ist.
Mark Ruttes Präsenz in Kiev signalisiert die anhaltende Aufmerksamkeit des Bündnisses für die Lage in der Ukraine und das feste Bekenntnis der Verbündeten, ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Die internationale Unterstützung, insbesondere in Form militärischer Hilfe, bleibt von entscheidender Bedeutung, während die Spannungen in der Region weiterhin hoch sind. Eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen der Ukraine, der EU und den USA kann dazu beitragen, die Lage zu stabilisieren und die Sicherheit in Europa langfristig zu festigen.
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