Ukraine unter massivem Raketen- und Drohnenbeschuss: Acht Tote in Charkiw.

Ukraine unter massivem Raketen- und Drohnenbeschuss: Acht Tote in Charkiw
Ukraine unter massivem Raketen- und Drohnenbeschuss: Acht Tote in Charkiw

Nachtangriff in den Morgenstunden des 7. März

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 7. März hat Russland mit einer massiven Luftoffensive ukrainisches Territorium angegriffen. Der Angriff forderte zahlreiche zivile Opfer und richtete erhebliche Schäden an städtischer Infrastruktur an. Die Angriffe trafen sowohl Wohngebiete als auch kritische Versorgungseinrichtungen.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte registrierten insgesamt 509 Angriffsobjekte. Die Invasoren setzten dabei folgende Waffen ein:

  • 2 Hyperschallraketen vom Typ 'Zirkon'
  • 13 ballistische Raketen der Typen 'Iskander-M' und 'S-400'
  • 14 Marschflugkörper des Typs 'Kalibr'
  • 480 Angriffsdrohnen (UAV)

Die ukrainische Luftabwehr konnte einen Großteil der Geschosse abfangen und zerstörte 472 Ziele. Darunter befanden sich 19 Raketen und 453 Drohnen.

Bei dem Angriff kamen acht Menschen ums Leben, 15 weitere wurden in Charkiw verletzt. In der ostukrainischen Metropole wurde für den 9. März ein Trauertag ausgerufen. Die Angriffe konzentrierten sich auf die Regionen um Kiew, Charkiw, Schytomyr, Chmelnyzkyj und Czernowitz, wie die Luftstreitkräfte der ukrainischen Armee mitteilten.

Wolodymyr Selenskyj betonte, dass 'auf diese Angriffe auf das Leben unbedingt eine Antwort unserer Partner folgen muss'.

Der Vorfall verdeutlicht erneut die akute Bedrohung, die von den russischen Militäraktionen für die Zivilbevölkerung ausgeht. Solche Angriffe gehören mittlerweile zum grausamen Alltag in einem Krieg, der bereits über ein Jahr andauert. Sie unterstreichen die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die ukrainische Verteidigung.

Die Ausrufung des Trauertages in Charkiw spiegelt das immense Leid wider, das der Krieg verursacht, und mahnt die Weltgemeinschaft zu entschlossenem Handeln gegen die fortgesetzte Aggression.


Lesen Sie auch

Werbung