Russischer Großangriff auf ukrainisches Stromnetz: Moldau bereitet 60-tägigen Energienotstand vor.

Russischer Großangriff auf ukrainisches Stromnetz: Moldau bereitet 60-tägigen Energienotstand vor
Russischer Großangriff auf ukrainisches Stromnetz: Moldau bereitet 60-tägigen Energienotstand vor

Wie der Angriff auf die Ukraine die Energieversorgung Moldaus erschüttert

Nach Angaben von TSN.ua: Am 24. März griff Russland das ukrainische Stromnetz massiv an. Die Folgen trafen auch die Nachbarrepublik Moldau hart: Die wichtige Stromtrasse zwischen Vulcănești und Isaccea fiel aus. Moldau importiert normalerweise rund 300 Megawatt Strom aus der Ukraine – etwa ein Drittel seines Bedarfs. Der Ausfall dieser Leitung gefährdet nun die Stabilität der gesamten regionalen Energieversorgung.

Die moldauische Regierung reagiert mit drastischen Schritten. Premierminister Alexandru Munteanu bestätigte: „Heute um 13:00 Uhr habe ich eine Kabinettssitzung einberufen. Wir werden die Einführung des Ausnahmezustands im Energiesektor für 60 Tage vorschlagen.“ Das zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wird.

Moldaus Führung schlägt Alarm

Präsidentin Maia Sandu verurteilte die russischen Angriffe scharf. Sie erklärte:

„Die Attacken auf die Energieinfrastruktur sind ein Kriegsverbrechen Russlands“
– Maia Sandu. Weiter führte sie aus:
„Die nächtlichen Schläge haben eine wichtige Energieverbindung Moldaus mit Europa zerrissen“
– Maia Sandu. Damit verschärft sich die ohnehin prekäre Lage des Landes zusätzlich.

Die moldauische Regierung will nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Energieversorgung stabil zu halten. Der geplante Ausnahmezustand soll verhindern, dass die Krise außer Kontrolle gerät. Gleichzeitig zeigt der Vorfall, wie abhängig Moldau von ukrainischen Stromlieferungen ist – und wie verwundbar diese Verbindung in Zeiten des Krieges bleibt.

Solange der russisch-ukrainische Konflikt andauert, wird die Energiesicherheit in der gesamten Region gefährdet bleiben. Moldau und seine Nachbarn müssen daher schnell und abgestimmt handeln, um weitere Versorgungsengpässe zu vermeiden.


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