Großangriff auf die Ukraine am 6. Juli: 419 Ziele und die Achillesferse der Abwehr.
Russlands massiver Luftangriff auf die Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 6. Juli 2023 griff Russland die Ukraine mit einer beispiellosen Welle von Luftzielen an, darunter auch ballistische Raketen. Ziel war es, die ukrainische Luftverteidigung zu überlasten. Insgesamt wurden mindestens 419 Luftziele registriert, was das Ausmaß der Operation verdeutlicht. Die Angriffswelle begann bereits am Tag mit dem Einsatz von Kampfdrohnen und gipfelte in einem nächtlichen Bombardement. Im Fokus standen die Hauptstadt Kiew und die umliegende Region Kiew.
Besonders besorgniserregend: Die ukrainische Abwehr konnte erstmals keine einzige ballistische Rakete vom Typ Iskander oder Zirkon abfangen. Von 351 gestarteten Drohnen wurden immerhin 326 neutralisiert – ein Zeichen für die vergleichsweise hohe Effektivität bei der Drohnenabwehr. Dennoch zeigt der Angriff eine gefährliche Lücke im Schutzschild auf.
Herausforderungen für die ukrainischen Streitkräfte
Juri Ihnat, Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, erklärte:
Das Ziel war es, die Luftabwehr zu erschöpfen und zu überlasten. Er räumte ein:
Gegen ballistische Raketen haben wir derzeit kaum Mittel zur Abwehr. Zwar setzt der Gegner vermehrt moderne Drohnen und geschützte Flugkörper ein, doch Ihnat betonte: 'Unsere Verteidiger kommen damit recht gut zurecht'.
Der Angriff markiert eine weitere Eskalationsstufe im anhaltenden Krieg in der Ukraine und stellt die Armee vor neue Aufgaben beim Schutz des Luftraums. Die Munitionsbestände für Patriot-Systeme müssen regelmäßig aufgefüllt werden, was die angespannte Lage unterstreicht. Die wiederholten massiven Attacken zeigen, wie dringend die Ukraine auf internationale Unterstützung bei der Luftverteidigung angewiesen ist, um die wachsende Bedrohung aus der Luft wirksam abwehren zu können.
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