Sieben Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Großangriffen auf fünf ukrainische Regionen.

Sieben Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Großangriffen auf fünf ukrainische Regionen
Sieben Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Großangriffen auf fünf ukrainische Regionen

Schwere russische Angriffswelle am 27. und 28. Juli 2023

Nach Angaben von Espreso.tv: Innerhalb von zwei Tagen haben russische Streitkräfte massive Attacken auf fünf ukrainische Oblaste geflogen und abgefeuert. Betroffen waren die Gebiete Donezk, Sumy, Mykolajiw, Cherson und Dnipropetrowsk. Dabei kamen sieben Zivilisten ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Die Angriffe umfassten Luftschläge, Artilleriebeschuss und den Einsatz von Drohnen. Diese Ereignisse unterstreichen die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in den Frontregionen.

Einzelheiten zu den regionalen Folgen

Im Gebiet Donezk starben am 27. Juli vier Menschen, 19 erlitten Verletzungen. Laut Wadym Filaschkin kamen zwei der Opfer in Spasko-Mychajliwka ums Leben, je eines in Prywyllja und Druschkiwka. Die Gesamtzahl der Todesopfer in der Region seit Kriegsbeginn beläuft sich auf 4240, die der Verwundeten auf 9979. In der Oblast Sumy verletzte ein russischer Bombenangriff drei Kinder und drei Erwachsene; Oleh Hryhorow berichtete zudem von zerstörten und beschädigten Privathäusern.

Im Gebiet Mykolajiw attackierten die Russen die Hafeninfrastruktur und beschädigten ein ziviles Schiff, wie Heorhij Reschetilow mitteilte. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. In Cherson forderte der Beschuss drei Todesopfer und zehn Verletzte. Oleksandr Prokudin erklärte, die Angriffe hätten kritische und soziale Einrichtungen sowie Wohnviertel getroffen. Die Oblast Dnipropetrowsk registrierte über 30 Attacken, bei denen ein 59-jähriger Mann verletzt wurde; Oleksandr Hanscha zufolge setzten die Angreifer Drohnen und Artillerie ein. Am 28. Juli fing die ukrainische Luftabwehr 107 Drohnen ab – ein Zeichen für die Intensivierung der Kampfhandlungen. Die anhaltenden Angriffe verschlechtern die humanitäre Lage weiter und fordern von der Zivilbevölkerung einen hohen Tribut.


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