Meloni warnt EU vor Konfrontation mit Trump.
Dringlicher Gipfel in Brüssel
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Sondertreffen in Brüssel hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vor einer Konfrontation mit Donald Trump gewarnt. Sie erklärte, ein Streit mit dem ehemaligen US-Präsidenten sei ein schlechter Weg für Europa. Der Gipfel war einberufen worden, nachdem Trump Dänemark aufgefordert hatte, die Kontrolle über Grönland an die USA abzutreten. Acht europäische Länder lehnten diese Forderung ab, was zu Spannungen zwischen den USA und Europa führte.
Trump hatte mit harten Handelszöllen gedroht, sollte Dänemark seinem Wunsch nicht nachkommen. Gleichzeitig signalisierte er aber auch Bereitschaft für eine 'freundschaftliche Vereinbarung'. In diesem Zusammenhang betonte Giorgia Meloni,
„ein Kampf mit Trump ist eine schlechte Idee“und mahnte, seinen Einfluss nicht zu unterschätzen. Es sei wichtig,
„Trump nicht einfach als verrückt oder unberechenbar abzutun“, und stattdessen einen vorsichtigen Umgang mit ihm zu pflegen.
Neue Strategien für den Umgang mit Trump
Die europäischen Staats- und Regierungschefs diskutierten auf dem Gipfel auch neue Ansätze für die Beziehungen zu Trump. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, eine 'klare', aber 'nicht eskalierende' Haltung im Umgang mit Trump funktioniere am besten. Zum Abschluss vereinbarten die EU-Länder ein weiteres Treffen im kommenden Monat für ein 'strategisches Brainstorming'. Trump seinerseits räumte ein, die Situation um Grönland möglicherweise falsch eingeschätzt zu haben, was auf Kompromissbereitschaft hindeuten könnte.
Die Vorfälle zeigen die anhaltende Zerreißprobe im transatlantischen Verhältnis, die durch die Politik Donald Trumps weiter verschärft wird. Melonis Äußerungen könnten auf eine Annäherung bestimmter europäischer Akteure an Trump hindeuten, was künftige Verhandlungen beeinflussen könnte. Die geplante Folgesitzung unterstreicht den Willen der EU, neue Wege zu finden, um die Spannungen abzubauen und die Beziehungen zu verbessern. Die Debatte offenbart tiefe Meinungsverschiedenheiten darüber, wie Europa mit einem möglichen Comeback Trumps umgehen soll.
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