Mykolajiw erhält neue Wasserleitung: Dreifache Versorgung für die Stadt.
Bauarbeiten an der neuen Wasserleitung in Mykolajiw
Nach Angaben von Novyny.live: In Mykolajiw wird derzeit eine neue Wasserleitung errichtet, die die Stadt künftig aus mehreren Quellen versorgen soll. Der Bau der neuen Wasserversorgung wurde notwendig, nachdem die alte Leitung im April 2022 gesprengt worden war. Die Arbeiten nähern sich nun ihrem Abschluss, doch bis heute fließt kein Trinkwasser mehr aus den Leitungen der Haushalte.
Die Sprengung der Versorgungsleitung erfolgte im April 2022, während einer Phase anhaltender militärischer Angriffe. Die Stadt war damals über 300 Tage lang Raketenbeschüssen ausgesetzt. Vitalij Kim, der Leiter der Gebietsstaatsverwaltung von Mykolajiw, erläuterte die Situation:
„Wir haben das seit 2022 gemeinsam in Angriff genommen. Wir waren dazu gezwungen. Unsere Wasserleitung wurde im April 2022 gesprengt.“ - Vitalij Kim
Laut seinen Angaben sieht das neue Leitungssystem die Nutzung mehrerer Wasserquellen vor: „Das Projekt für die Wasserleitung, das der ukrainische Präsident in Auftrag gegeben hat, wird abgeschlossen. Wir haben jetzt mehrere, nämlich drei Quellen, aus denen wir Wasser entnehmen können.“ Diese Diversifizierung soll die Versorgungssicherheit deutlich erhöhen.
Modernisierung der Wärmeversorgung
Parallel zu den Arbeiten an der Wasserinfrastruktur wurden in der Region Mykolajiw über hundert Blockheizkraftwerke installiert, um die Wärmeversorgung zu verbessern. Vitalij Kim betonte die Dringlichkeit der zugesagten Finanzmittel:
„Wir benötigen die vom Staat versprochenen Gelder für den Anschluss. Bis zum 1. September werden wir dann vollständig ausgerüstet sein.“ - Vitalij Kim
Der neue Wasseranschluss und die Modernisierung der Heizsysteme sind somit zentrale Schritte, um die Folgen der zerstörten Infrastruktur für die Bewohner von Mykolajiw zu überwinden. Diese Projekte dienen nicht nur der Verbesserung der Lebensqualität, sondern sind auch ein Fundament für den Wiederaufbau der schwer getroffenen Stadt. Die Finanzierung durch staatliche und internationale Partner bleibt für die Instandsetzung dieser kritischen Infrastruktur unverzichtbar.
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