Bis 1. Februar 2026: Ukraine entscheidet zwischen verlängerten Winterferien und Distanzunterricht.
Ukrainische Schulen vor der Umstellung auf Online-Unterricht
Nach Angaben von TSN.ua: Das ukrainische Bildungsministerium und die lokalen Verwaltungen müssen dringend eine Entscheidung treffen: Entweder werden die Winterferien bis zum 1. Februar 2026 verlängert oder der Unterricht wird auf Distanz umgestellt. Grund für diese Notmaßnahme sind die extremen Wetterbedingungen, die einen regulären Schulbetrieb derzeit unmöglich machen.
Die Bildungsombudsfrau Nadija Lestschyk forderte die Schulleitungen in den bereits ferienfreien Regionen auf, sofort Anordnungen für den Wechsel zum Distanzunterricht zu erlassen. Sie betonte zudem, dass den Lehrkräften in dieser Zeit freigestellt werden muss, von wo aus sie ihren Online-Unterricht abhalten.
„Diese Maßnahme entspricht einer Verordnung des ukrainischen Ministerkabinetts“, erklärte Lestschyk.
Alle Bildungsbereiche sind betroffen
Die Entscheidung betrifft sämtliche Bildungseinrichtungen des Landes, darunter:
- Vorschulen
- Allgemeinbildende Schulen
- Berufsschulen
- Fachschulen
- Hochschulen
Die Stadtverwaltung von Kiew ist angewiesen, Notfallbetreuungsgruppen für Schulkinder einzurichten, um deren Versorgung während dieser Phase sicherzustellen. Solche Maßnahmen zeigen, wie flexibel das Bildungssystem auf unvorhergesehene Herausforderungen reagieren muss.
Lestschyk verwies außerdem auf die Dringlichkeit, zu prüfen, ob eine weitere Aussetzung des Präsenzunterrichts sinnvoll ist. Alle Schritte zielen darauf ab, die Sicherheit und das Wohl der Schülerinnen und Schüler während der widrigen Wetterverhältnisse zu gewährleisten.
Die aktuelle Lage unterstreicht die Notwendigkeit, das Bildungswesen an variable Bedingungen anzupassen – insbesondere an Naturgewalten, die den Unterrichtsablauf beeinträchtigen können. Solche Vorkehrungen sind bei extremem Wetter unerlässlich, um die Gesundheit der Kinder zu schützen und den Bildungsprozess aufrechtzuerhalten. Die Organisation von Fernunterricht oder verlängerten Ferien erfordert jedoch eine abgestimmte Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die Qualität der Bildung nicht zu gefährden.
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