Wirtschaftsminister legt fest: Diese Hürden müssen Firmen für Mitarbeiter-Rückstellungen nehmen.
Neue Regeln für den Schutz von Beschäftigten in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Wirtschaftsminister Oleksij Soboljew hat bekanntgegeben, unter welchen Voraussetzungen Unternehmen ihre Angestellten vor dem Militärdienst zurückstellen dürfen. Nur wer als systemrelevant eingestuft wird, kann überhaupt diesen Schutz beantragen. Dies betrifft vor allem Betriebe, die für die Versorgung oder die Wirtschaft des Landes unverzichtbar sind.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein
Um den Status eines kritischen Unternehmens zu erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Dazu zählen:
- Ein Durchschnittsgehalt von mindestens 26.000 Griwna pro Monat;
- Keine offenen Steuerschulden;
- Ein drittes Kriterium, das die Firma selbst auswählen kann.
Zu den Pflichtkriterien zählen die Höhe des Durchschnittslohns – derzeit 26.000 Griwna – sowie die Abwesenheit von Steuerrückständen.
- Oleksij Soboljew
Die genauen Anforderungen für die Einstufung als systemrelevant legt ein Beschluss des Ministerkabinetts fest. Als mögliche dritte Optionen gelten etwa die Zahlung von mehr als 1,5 Millionen Griwna Steuern pro Jahr oder ein jährlicher Devisenerlös von über 32 Millionen Euro. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass nur wirklich bedeutende Betriebe von der Regelung profitieren.
Mit den neuen Vorgaben will die Regierung gezielt jene Unternehmen stärken, die eine zentrale Rolle in der ukrainischen Wirtschaft spielen. Dadurch sollen Arbeitsplätze gesichert und die wirtschaftliche Stabilität auch in schwierigen Zeiten gefördert werden. Betriebe, die die Auflagen erfüllen, können künftig auf zusätzliche Unterstützung hoffen, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.
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