Monobank kündigt mögliche Gebühren bei EasyPay an: Das erwartet Kunden ab Juli.
Bargeldeinzahlungen könnten teurer werden
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. Juli 2026 plant Monobank womöglich die Einführung einer Gebühr für Bargeldaufladungen über EasyPay-Terminals. Kunden werden bereits jetzt über diese mögliche Änderung informiert. Die vorgesehene Gebühr liegt bei einem Prozent des eingezahlten Betrags zuzüglich eines Festbetrags von 5 Griwna.
Aktuell tauchen die EasyPay-Terminals nicht in der Monobank-App auf – ein Hinweis darauf, dass die Aufladefunktion vorübergehend nicht verfügbar sein könnte. Nach Recherchen werden monatlich rund eine Milliarde US-Dollar in bar über die Netze von EasyPay und City24 bewegt. Diese Zahl verdeutlicht, welch enormes Finanzvolumen über diese Zahlungssysteme abgewickelt wird. Die Ankündigung kommt nicht überraschend, da die Regulierung von Bargeldtransaktionen in der Ukraine zunehmend verschärft wird.
Nationalbank der Ukraine verschärft Kontrollen
Die Nationalbank der Ukraine hat bei Prüfungen von Zahlungsterminal-Netzwerken zahlreiche Verstöße festgestellt. Dies könnte der Anlass gewesen sein, über Gebühren und Servicebedingungen neu zu verhandeln. Angesichts der Änderungen, die in einigen Jahren in Kraft treten könnten, sollten sich Monobank-Kunden auf neue finanzielle Rahmenbedingungen einstellen.
Die Einführung einer Gebühr für Bargeldeinzahlungen könnte vor allem jene Monobank-Nutzer treffen, die regelmäßig EasyPay-Terminals zum Aufladen ihrer Karten nutzen. Gleichzeitig zeigt dieser Schritt, dass die Nationalbank der Ukraine ihre Aufsicht über Finanztransaktionen verstärkt – ein Trend, der den gesamten Markt für private Finanzdienstleistungen beeinflussen könnte.
Kunden werden voraussichtlich in der Lage sein, ihre finanziellen Aktivitäten auf die neuen Bedingungen abzustimmen, die in einigen Jahren in Kraft treten werden.
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