Monobank bietet neue Anlagemöglichkeit in Fremdwährung.
Neue Anlagefunktion bei Monobank
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 9. Februar 2026 können Kunden der Monobank erstmals direkt über ihre Fremdwährungskonten investieren. Die neue Funktion ermöglicht es, Erträge aus US-Dollar- und Euro-Guthaben zu erzielen, ohne dass die Gelder für eine feste Laufzeit gebunden werden müssen. Die Bank bietet dafür bis zu 3,7% Rendite pro Jahr auf US-Dollar und bis zu 2,8% auf Euro an. Diese flexible Anlageform ist eine interessante Option für Besitzer von Fremdwährungsguthaben.
Voraussetzungen und Hintergrund der Anlage
Die Teilnahme an dem Programm setzt einen Mindestanlagebetrag von 1.100 US-Dollar oder Euro voraus. Zunächst wird der Zugang auf die ersten 5.000 Nutzer der Bank beschränkt sein. Monobank wird die eingezahlten Mittel in staatliche Inlandsanleihen (ОВДП) investieren, was für Stabilität und Sicherheit der Anlage sorgen soll. Staatsanleihen gelten allgemein als vergleichsweise sichere Wertpapiere.
Mit dieser Innovation erweitert Monobank das Angebot für Kunden, die von ihren Fremdwährungsguthaben profitieren möchten. Die attraktiven Zinssätze könnten insbesondere in Zeiten volatiler Finanzmärkte auf Interesse stoßen. Für viele Anleger stellt die Investition in staatlich abgesicherte Anleihen eine Möglichkeit dar, Ersparnisse zu schützen und dabei eine planbare Rendite zu erwirtschaften.
Dieser Schritt der Monobank dürfte das Interesse an Fremdwährungsinvestitionen bei ukrainischen Kunden deutlich beleben und bietet eine konkrete Alternative zur reinen Geldhaltung auf Devisenkonten.
Lesen Sie auch
- 90 Milliarden Euro für die Ukraine: Wie das Geld 2026 und 2027 eingesetzt werden soll
- Ab Juli 2026 kommen neue Abgaben auf ukrainische Einzelunternehmer zu: Das sind die fälligen Beträge
- Neue Tarife bei Ukrposhta ab Juli: Wegfall der Zuschläge für Dörfer, teurere Kurierzustellung
- Ab 30. Juni: Neuer Plan der Ukraine soll Stromlücken verkleinern
- Hitzewelle in der Ukraine: Regierung ergreift Notfallmaßnahmen zur Stabilisierung des Stromnetzes
- Stromnetzbetreiber Ukrenergo plant Tariferhöhung um 30 Prozent: Welche Folgen drohen für Unternehmen und Verbraucherpreise

