Warum Smogalarm in ukrainischen Metropolen droht: Frost und Windstille als Gefahr.
Erstickende Kälte: Wie Frost und fehlender Wind die Luft in der Ukraine vergiften
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Wetterdienst warnt vor einer drastischen Verschlechterung der Luftqualität in Großstädten bei Frostwetter. Grund ist die gefährliche Anreicherung von Schadstoffen. In der kalten Jahreszeit kann die Konzentration gesundheitsschädlicher Feinstaubpartikel (PM2.5) stark ansteigen und die Gesundheit der Stadtbewohner belasten.
Die Hauptquellen der Luftverschmutzung sind:
- Abgase des Verkehrs;
- Emissionen aus Heizungsanlagen.
Autos, insbesondere Diesel-Fahrzeuge, zählen in Städten zu den größten Luftverpestern. Die Verbrennung von Gas, Kohle, Holz oder Pellets in privaten Haushalten und Industrieanlagen erhöht zudem die Menge an Verbrennungsprodukten in der Atmosphäre und verschlechtert die Luftqualität.
Besonders kritisch wird die Lage bei Hochdruckwetter mit sogenannter Temperaturinversion: Windstille oder sehr schwache Luftbewegungen führen dazu, dass sich Schadstoffe in der bodennahen Luftschicht anstauen und nicht verteilen können. In dicht bebauten Metropolen mit hohem Verkehrsaufkommen entsteht so schnell gefährlicher Smog. Die Situation wird durch kriegerische Handlungen zusätzlich verschärft, wie der russische Angriff auf Kiew am 20. Januar zeigte, bei dem Brände ausbrachen und die Luftbelastung weiter erhöhten.
In den großen Städten der Ukraine kann die Luftqualität bei Frost und stabilen Wetterlagen somit rapide absinken – ein Zustand, der Bevölkerung und Experten gleichermaßen beunruhigt.
Die Luftverschmutzung in der Ukraine, besonders im Winter, unterstreicht die Dringlichkeit von Gegenmaßnahmen.
Erforderlich sind strengere Umweltstandards für Fahrzeuge, die Umstellung auf sauberere Brennstoffe und die Förderung alternativer Energiequellen für die Wärmeversorgung. Staatliche Stellen und Kommunen müssen daher dringend wirksame Strategien entwickeln, um die Luftqualität zu verbessern und die Gesundheit der Menschen zu schützen.
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