Ukrainisches Außenministerium warnt vor Ungarn-Reisen nach Entführung und Beschlagnahmung.
Reisewarnung des ukrainischen Außenministeriums
Nach Angaben von TSN.ua: Das ukrainische Außenministerium rät seinen Bürgern dringend von Reisen nach Ungarn ab. Grund sind die Entführung von sieben Ukrainern und die Beschlagnahmung von Vermögenswerten einer staatlichen Bank in Budapest. Die Warnung wurde am 6. März 2023 veröffentlicht. Die Spannungen zwischen beiden Ländern haben damit einen neuen Höhepunkt erreicht.
Vorgänge in Budapest
Am 5. März stoppten ungarische Sicherheitskräfte in Budapest zwei Geldtransporter der ukrainischen Staatsbank "Oschadbank". Sie beschlagnahmten eine große Summe: 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und 9 Kilogramm Gold. Das Schicksal der sieben ukrainischen Begleitmitarbeiter ist seitdem ungewiss. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den Vorfall als staatlichen Terrorismus und Erpressung.
Angesichts der Entführung der sieben Bürger und der Beschlagnahmung des Bankvermögens sieht das Ministerium keine Möglichkeit mehr, die Sicherheit ukrainischer Staatsbürger in Ungarn zu gewährleisten. Es warnt vor willkürlichen Handlungen der ungarischen Behörden. Für Ukrainer, die eine Reise nach Ungarn planen, stellt dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Der Zwischenfall belastet die ohnehin angespannten bilateralen Beziehungen weiter und könnte die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen beeinträchtigen. Die offizielle Reisewarnung unterstreicht die konkreten Gefahren für ukrainische Reisende und ist ein entscheidender Faktor für alle anstehenden Reiseplanungen in das Nachbarland.
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