Kriminelle Jagd: Einzigartiger Hirsch Runi in Kiewer Region erschossen.
Wilderer töten Rekordhirsch
Nach Angaben von TSN.ua: In der Region Kiew ermittelt die Polizei wegen eines illegalen Jagdvorfalls, bei dem der Hirsch Runi im Ökopark 'Na Rogach' getötet wurde. Das Tier wurde erschossen. Die Behörden haben ein Strafverfahren nach § 248 Abs. 1 des Strafgesetzbuches der Ukraine (unerlaubte Jagd) eingeleitet. Der Tod von Runi ist ein schwerer Schlag für die Zucht von Edelhirschen in der Ukraine.
Runi wurde nach dem internationalen CIC-Bewertungssystem als Hirsch mit dem größten Geweih in der Ukraine anerkannt. Die Länge seiner Geweihstangen betrug 84 cm und 87 cm mit 22 bzw. 24 Enden. Der Besitzer des Geheges bezeichnete den Verlust des Tieres als Vernichtung eines einzigartigen Genpools. Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung des Artenschutzes für die biologische Vielfalt des Landes.
Schwerer Verlust im Dorf Makariwka
Im Dorf Makariwka im Rajon Wyschhorod, wo sich der Ökopark befindet, spielte sich die Tragödie ab. Runi hatte einen hohen Stellenwert für die Zucht. Es sei daran erinnert, dass erst kürzlich der Miniatur-Hirsch Mo im Kiewer Zoo durch einen Shahed-Drohnenangriff verletzt wurde – ein Zeichen für die Gefahren für Wildtiere in Konfliktzonen. Die nun erfolgte Wilderei gibt zusätzlichen Anlass zur Sorge um den Schutz der Tiere in der Ukraine.
Der Vorfall macht deutlich, wie wichtig der Erhalt der Biodiversität und der Artenschutz sind. Die Bedingungen für Wildtiere verschlechtern sich sowohl durch Konflikte als auch durch illegale Handlungen. Die Einleitung des Strafverfahrens könnte ein Signal für eine strengere Kontrolle der Tierschutzgesetze sein, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Zu hoffen bleibt, dass diese Tragödie die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Naturschutz und gesetzgeberische Initiativen zum Schutz seltener Tierarten in der Ukraine lenkt.
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