Fischdelikatessen trotz Stromausfällen: Saisonstart auf dem Odessaer Markt Priwos.
Winterzeit für Fischspezialitäten auf dem Markt Priwos
Nach Angaben von Novyny.live: Auf dem berühmten Odessaer Markt Priwos hat die Wintersaison für Fischdelikatessen begonnen. Allerdings beeinträchtigen die anhaltenden Stromausfälle in der Region die Nachfrage der Kunden deutlich. Die Händler verzeichnen einen spürbaren Rückgang der Bestellungen, was sich direkt auf ihre Umsätze auswirkt.
Das Angebot und seine Preise
Das winterliche Sortiment auf dem Priwos umfasst:
- Geräucherten und getrockneten Fisch;
- Verschiedenste Fischprodukte.
Filet von Beluga- und Stör, die als Hauptdelikatessen gelten, kostet 2000 Hrywnja pro Kilogramm. Die Preise für sogenannte Fisch-Törtchen bewegen sich zwischen 2000 und 2500 Hrywnja pro Kilogramm. Wie die Händler anmerken, fallen Fischröllchen in eine ähnliche Preisklasse und sind ebenfalls in getrockneter, geräucherter oder geräuchert-getrockneter Variante erhältlich.
Besonders gefragt ist Kaviar, dessen Preis je nach Hersteller und Herkunft zwischen 8000 und 10.000 Hrywnja pro Kilogramm liegt. Die Verkäufer betonen, dass die Stromabschaltungen ihre Auftragslage erheblich beeinträchtigen – eine Erfahrung, die sie täglich machen.
Um die Probleme durch die unstabile Stromversorgung zu lösen, haben die Händler auf dem Markt Priwos für jeden Stand einen Generator angeschafft. Eine Verkäuferin erläutert:
„Wir haben einen großen Wechselrichter mit Batterie, der es uns ermöglicht, die Ware zu vakuumieren und frisch zu halten. Wir geben Eis dazu, damit die Produkte beim Kunden problemlos ankommen.“
Der Priwos-Markt zeigt sich widerstandsfähig: Trotz der Herausforderungen durch die Stromausfälle arbeitet er weiter und passt sich den neuen Bedingungen an. Die Händler suchen aktiv nach Wegen, die Qualität ihrer Waren zu sichern und Kunden zu gewinnen – ein Zeichen für die Anpassungsfähigkeit des lokalen Gewerbes in schwierigen Zeiten. Die Maßnahmen mit den Generatoren sollen Stabilität im Verkauf gewährleisten. Letztlich hängt die weitere Entwicklung aber davon ab, ob sich die Stromversorgung in der Region wieder normalisiert.
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