In der Oblast Winnyzja hat ein Beamter der Militäreinheit unrechtmäßig "Kampfeinsätze" in Höhe von fast 5 Millionen UAH berechnet.
Der stellvertretende Kommandeur einer der Militäreinheiten in der Oblast Winnyzja wurde wegen Verdachts auf Fahrlässigkeit, die zu einem Schadensbetrag von 4,8 Millionen UAH geführt hat, festgenommen. Dies berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf die Nationalpolizei und das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR).
Laut den Ermittlungen hat dieser Beamte zwischen September und Dezember 2022 gefälschte Dokumente erstellt, in denen er die Teilnahme von 62 Soldaten der Einheit an Kampfhandlungen beanspruchte. In Wirklichkeit wurden sie in die Region Kiew geschickt, um Aufgaben zu erfüllen, obwohl es dort keine aktiven Kampfhandlungen gab.
Der Untergebene stellte falsche Bescheinigungen über die direkte Teilnahme der Soldaten an Kampfhandlungen aus. Auf Grundlage dieser Dokumente wurden ihnen unrechtmäßig zusätzliche Vergütungen von 30.000 bis 100.000 UAH pro Person ausgezahlt.
Solche Handlungen führten zu einem Schaden für den Staat in Höhe von 4,8 Millionen UAH.
Dem stellvertretenden Kommandeur wird Fahrlässigkeit im Militärdienst unter Kriegsbedingungen vorgeworfen. Dafür droht ihm eine Strafe von bis zu acht Jahren Freiheitsentzug.
Zur Erinnerung: In der vergangenen Nacht gab es in der Oblast Winnyzja eine Explosion infolge eines Konflikts zwischen einer Gruppe von Bürgern. Zwei Personen wurden verletzt.
In Winnyzja wird auch der Fall des Brandes eines TCK (militärischen Rekrutierungszentrums) geprüft. Ein Einwohner von Odessa wurde wegen dieses Verbrechens zu fünf Jahren verurteilt. Laut der Ermittlungen hat er im Sommer 2024 das Gebäude des TCK in Brand gesetzt.
Die Polizei fand an der Brandstelle ein Stück Stoff mit DNA-Spuren und entdeckte auch Aufnahmen von Überwachungskameras, auf denen der Verdächtige festgehalten wurde. Er wurde in dem Hotel festgenommen, wo er wohnte.
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