Nationaler Militärfriedhof in der Krise: Nur noch 52 Mitarbeiter im Dienst.

Nationaler Militärfriedhof in der Krise: Nur noch 52 Mitarbeiter im Dienst
Nationaler Militärfriedhof in der Krise: Nur noch 52 Mitarbeiter im Dienst

Personalkrise auf dem Nationalen Militärgedenkfriedhof

Nach Angaben von Novyny.live: Der Nationale Militärgedenkfriedhof (NVMK) steckt in einer tiefen Personalkrise. Aktuell sind nur noch 52 Mitarbeiter im Dienst, obwohl die Planstelle 175 Stellen vorsieht. Die Ministerin für Veteranenangelegenheiten, Natalia Kalmykova, bestätigte diesen alarmierenden Zustand und leitete eine dienstliche Untersuchung ein. Diese soll klären, ob unrechtmäßige Freistellungen von der Mobilmachung die Personalsituation verschärft haben.

Dringend gesucht: Personal für die Pflege der Gräber

Wegen des akuten Mangels sucht der Friedhof dringend nach Mitarbeitern für folgende Aufgaben:

  • Grabpfleger
  • Friedhofsgärtner
  • Reinigungskräfte
  • Wachpersonal
  • Hausmeister und Techniker
  • Lagerarbeiter
  • Magazinverwalter

Laut Ministerin Kalmykova muss die Situation dringend gelöst werden, da der Friedhof eine zentrale Rolle bei der Ehrung gefallener Soldaten spielt. In Kriegszeiten gewinnt diese Aufgabe eine noch größere, symbolträchtige Bedeutung.

Die dienstliche Untersuchung wurde auch aufgrund öffentlicher Kritik angestoßen. Das Veteranenministerium erhofft sich durch transparente Aufklärung mehr Vertrauen in die Arbeit der Einrichtung. Die Überprüfung richtet sich auch gegen den Direktor der staatlichen Institution.

Die Personallage könnte sich weiter zuspitzen: Einer der Mitarbeiter, Wolodymyr Petrow, reichte bereits am 20. Januar seine Kündigung ein. Dies unterstreicht die prekäre Situation auf dem Friedhof, der für die Würdigung der Kriegstoten unverzichtbar ist.

Der anhaltende Personalmangel gefährdet die Pflege der Grabstätten und die würdevolle Erinnerung an die Gefallenen. Die vom Ministerium eingeleitete Untersuchung soll die Ursachen der Krise aufdecken und für mehr Klarheit sorgen. Die anhaltenden Personalengpässe zeigen, dass Einrichtungen von nationaler Bedeutung eine verlässliche Finanzierung und personelle Ausstattung benötigen, um ihre essentielle Aufgabe erfüllen zu können.


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