Schwerster ballistischer Angriff auf Kiew: Russland setzt 28 Raketen ein.
Der Angriff auf Kiew am 2. Juli
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 2. Juli verzeichnete die ukrainische Hauptstadt einen der massivsten russischen Angriffe seit Kriegsbeginn. Die Luftstreitkräfte der Ukraine meldeten den Abschuss von 28 ballistischen Raketen unterschiedlicher Bauart. Zum Einsatz kamen unter anderem die Systeme 'Iskander-M', 'Zirkon' sowie Flugabwehrraketen des Typs S-400. Begleitet wurde der Angriff durch neuartige Kampfdrohnen, was auf eine veränderte russische Taktik hindeutet. Dieser Beschuss stellt eine neue Eskalationsstufe im Luftkrieg über der Metropole dar.
Leistungsfähigkeit der ukrainischen Luftverteidigung
Die ukrainische Flugabwehr zeigte bei dieser Attacke eine hohe Effektivität. Während die Abschussrate von Marschflugkörpern bei nahezu 100% lag, wurden über 90% der konventionellen Drohnen abgefangen. Wie der Sprecher der Luftstreitkräfte, Jurij Ihnat, betonte, ist die Abwehr solcher Waffensysteme ausschließlich mit Patriot-Luftabwehrsystemen möglich. Dies verdeutlicht die veränderte russische Vorgehensweise beim Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge.
„Solche Waffen abzufangen, ist ausschließlich mit den Flugabwehrraketensystemen Patriot möglich“ – Jurij Ihnat
Auf russischer Seite werden die neu eingesetzten Raketen als 'Banderolen' bezeichnet. Ihnat kommentierte dies mit den Worten:
„Das ist natürlich eine weitere Herausforderung, auf die man reagieren muss“ – Jurij Ihnat
Er fügte hinzu, dass dies die genannten Abwehrsysteme stark beanspruche. Die ersten eigenen Abfangerfolge gegen ballistische Ziele werden frühestens Ende 2026 erwartet, was den dringenden Bedarf an einer weiteren Modernisierung der Luftverteidigung unterstreicht. Der Angriff zeigt nicht nur den Einsatz einer Rekordzahl ballistischer Raketen auf Kiew, sondern auch neue russische Ansätze im Drohnenkrieg. Die Ukraine arbeitet kontinuierlich daran, ihre Verteidigungsfähigkeit an diese wachsenden Bedrohungen anzupassen.
Dieses Ereignis verdeutlicht die zunehmende Intensität der militärischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland. Die hohe Trefferquote der ukrainischen Luftabwehr beweist die Fähigkeit des Landes, sich neuen Herausforderungen zu stellen, doch der ständige Verbesserungsbedarf bleibt bestehen. Die Häufigkeit der Angriffe könnte auf russische Absichten hindeuten, den Druck weiter zu erhöhen, was von der Ukraine erhöhte Alarmbereitschaft und anhaltende Unterstützung durch internationale Partner erfordert.
Lesen Sie auch
- Neue Angriffe der Ukraine: Ölraffinerie in Kstowo und Drohnenlager getroffen
- Russlands Offensive verlangsamt sich um das 16-fache – was der ISW-Bericht enthüllt
- Nach dem Angriff auf Kiew am 2. Juli: Sybiha fordert sofortige Luftabwehr und Waffenlieferungen
- Aufzeichnung russischer Verluste: Die ukrainischen Streitkräfte eliminieren 1.140 Eindringlinge an einem einzigen Tag
- Ukraine trifft Raketentriebwerkswerk in Russland und kappt Brücken im Donbass
- Geheimdokument aus Moskau: Russische Soldaten absolvierten ABC-Schutzübung in China

