Energiekrise in der Ukraine: Schwerste Belastung seit dem Blackout 2022.

Energiekrise in der Ukraine: Schwerste Belastung seit dem Blackout 2022
Energiekrise in der Ukraine: Schwerste Belastung seit dem Blackout 2022

Energiekrise in der Ukraine: Schwerste Belastung seit dem Blackout 2022

Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem großflächigen Stromausfall im November 2022 hat das ukrainische Energiesystem keine derart kritische Phase durchlebt wie am 22. Januar. Grund sind massive russische Angriffe auf die Infrastruktur. Energieminister Denis Schmygal spricht von schweren Schäden, die die Versorgung der Bevölkerung akut gefährden. Besonders betroffen sind die Regionen Kiew, die Oblast Kiew und das Gebiet Dnipro.

Am 22. Januar waren tagsüber 165 Reparaturbrigaden im Einsatz, nachts kamen weitere 83 Teams hinzu, um die Folgen der Beschüsse zu beheben. Trotz aller Anstrengungen blieben etwa 2.600 Mehrfamilienhäuser ohne Heizung, was bei den Bewohnern große Besorgnis auslöst. Zur Unterstützung der Bevölkerung sind landesweit über 1.300 "Punkte der Unbeugsamkeit" in Betrieb, die Wärme, Strom und andere Grundversorgung bieten.

Gegenmaßnahmen und Perspektiven

Um die Lage zu stabilisieren, hat die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja beschlossen, Strom aus dem Ausland zu importieren. Energieminister Schmygal bezeichnete den Tag als den schwersten für das System seit dem Blackout 2022. Der Chef der Kiewer Regionalverwaltung, Oleksij Kuleba, gab indes einen kleinen Hoffnungsschimmer: Im Laufe des Tages konnte die Wärmeversorgung für etwa 600 weitere Gebäude wiederhergestellt werden.

„Die Energielage in der Ukraine bleibt kritisch, da das Land weiterhin mit den Folgen der Kriegshandlungen und Angriffe auf seine Infrastruktur konfrontiert ist.“ - Denis Schmygal

Die Wiederherstellung der Netze hat für die Regierung höchste Priorität. Der Import von Elektrizität könnte ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung sein. Die anhaltenden Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen sollen in den kommenden Monaten dazu beitragen, die Energieversorgung und damit die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Situation verdeutlicht, wie sehr der Krieg die Lebensgrundlagen der Zivilbevölkerung trifft.


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