Russische Drohnen zerstörten einen Bauernhof in der Region Tschernihiw: Die Familie verlor über Nacht ihr Geschäft.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht des 16. Dezember griffen fünf russische Drohnen einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Region Tschernihiw an und zerstörten den Kuhstall.
Bäuerin Natalia und ihre Familie waren zu Hause, als die Explosion im Dorf Scherniwka ertönte. Sie bewirtschaften den Hof selbst, da sie nicht in der Lage sind, Arbeiter zu beschäftigen.
Nach den ersten Explosionen eilten ihr Mann und ihr Schwiegersohn zum Bauernhof, um zu überprüfen, was passiert war. Das hätte sie stören können.
„Der letzte Einschlag war, als mein Mann und mein Schwiegersohn im Stall waren. Sie hörten das Geräusch einer Drohne, sprangen aus dem Stall - und es gab eine Explosion. Mein Mann fiel hinter ein Auto, und der Schwiegersohn wurde ins Feld geschleudert. Das Auto ist ganz durchlöchert“, erinnert sich die Bäuerin.
Als Natalia zum Bauernhof lief, brannte der Kuhstall bereits. Als sie die Tore öffnete, begann das Vieh zu fliehen.
„Ich ging zum Stall, und mir kam eine Kuh ohne Augen entgegen…“, sagt die Frau mit Tränen in den Augen.
An der Unglücksstelle wurden tote Tiere gefunden. Natalia stellte fest, dass drei Kühe starben, aber es ist schwer, eine genaue Anzahl der betroffenen Tiere zu bestimmen, da einige Tiere noch an Ort und Stelle blieben, während andere in der Umgebung umherstreiften.
Die Bäuerin weiß nicht, wohin die Kühe verschwunden sind, die aus dem brennenden Stall geflohen sind, und vermutet, dass darunter verletzte Tiere sein könnten.
Der zerstörte Kuhstall wird von Trümmern befreit, inmitten der Überreste von Drohnen. Auch die landwirtschaftlichen Maschinen wurden beschädigt, ein Traktor brannte.
Natalia und ihre Familie arbeiten seit 2005 auf dem Bauernhof, als sie die Grundstücksanteile von ihren Mitbürgern kauften und die verlassenen Ställe in geeignete Unterkünfte für Tiere umwandelten. Sie hielten etwa 69 Rinder, aber es ist derzeit ungewiss, wie viele von ihnen überlebt haben.
Früher antwortete die ukrainische Armee auf die Frage, ob Russland einen neuen Angriff auf die Region Tschernihiw plant.
Diese Tragödie hebt die Risiken hervor, mit denen ukrainische Landwirte in Kriegszeiten konfrontiert sind. Der Angriff auf den landwirtschaftlichen Betrieb verursachte nicht nur Sachschäden, sondern beeinflusste auch das Leben und das Wohlergehen der Familie, die von dem Vieh abhängig ist. Die Gefahr solcher Angriffe auf landwirtschaftliche Objekte gefährdet die Ernährungssicherheit der Region.
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