Gedenkmünzen für ukrainische Regionen: Nationalbank ehrt drei Gebiete.
Neue Münzen erinnern an betroffene Regionen
Nach Angaben von Novyny.live: Die Nationalbank der Ukraine hat neue Gedenkmünzen herausgegeben, die an Regionen erinnern, die unter der russischen Aggression gelitten haben. Die Münzen im Wert von 10 Hrywnja wurden am 24. Februar 2026 in Umlauf gebracht. Sie ehren die Gebiete Saporischschja, Charkiw und Cherson, die infolge des Konflikts erhebliche Verluste erlitten haben. Diese Emission ist Teil einer breiteren Initiative, die Resilienz der Ukraine im Angesicht der Herausforderungen zu würdigen.
Gestaltung der Münzen und Aktualisierung der Banknoten
Jede Münze hat einen Nennwert von 10 Hrywnja und besteht aus einer Zinklegierung mit Nickelüberzug. Geplant ist die Prägung von jeweils 2 Millionen Exemplaren jeder Münzsorte. Das Design unterstreicht die symbolische Bedeutung:
- Die Vorderseite (Avers) entspricht den Umlaufmünzen zu 10 Hrywnja aus dem Jahr 2018;
- Die Rückseite (Revers) zeigt eine stilisierte Karte der Ukraine mit den hervorgehobenen administrativen Grenzen der drei Regionen.
Parallel zu den Gedenkmünzen bringt die Nationalbank am 25. Februar 2026 eine aktualisierte Banknote im Wert von 200 Hrywnja in Umlauf. Gleichzeitig werden die Banknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja aus den Jahren 2003-2007 ab dem 2. März 2026 aus dem Verkehr gezogen. Damit setzt die Notenbank ihren Prozess zur Modernisierung des Geldumlaufs fort und führt neue Elemente ein, die die gegenwärtige Realität und Geschichte widerspiegeln.
„Die Ausgabe von Gedenkmünzen für die betroffenen Regionen ist ein wichtiger Schritt, um die Widerstandsfähigkeit und den Mut der Ukrainer in schwierigen Zeiten zu würdigen.“ - Nationalbank der Ukraine
Diese Münzen erfüllen nicht nur eine Erinnerungsfunktion, sondern fördern auch den nationalen Zusammenhalt, indem sie an die Herausforderungen erinnern, denen sich das Land stellt. Die Erneuerung der Banknoten zeigt zudem das Bestreben der Nationalbank, den Geldumlauf an moderne Bedingungen anzupassen – ein wichtiger Aspekt im Kontext wirtschaftlicher Veränderungen und des Wiederaufbaus nach dem Krieg.
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