Neuer Sicherheitscode für Kartennachladungen erforderlich: Was Ukrainer ab dem 26. Juni wissen müssen.
Regel zur Telefonnummernverifizierung tritt in Kraft
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 26. Juni 2026 muss jeder in der Ukraine, der Selbstbedienungsterminals verwendet, um Geld auf seine Karten zu laden, zunächst seine Telefonnummer mit einem einmaligen Code bestätigen. Diese Maßnahme, die gemäß der Resolution Nr. 67 der Nationalbank der Ukraine (NBU) vom 16. Juni 2026 eingeführt wurde, bedeutet, dass die Transaktion nur nach Eingabe des Codes durchgeführt werden kann. Ziel ist es, die finanzielle Sicherheit zu stärken und das Risiko von Betrug zu verringern.
Wichtig ist, dass die Telefonnummer des Zahlers nun auf dem Beleg erscheint, was eine bessere Kontrolle über die Transaktionen ermöglicht. Bestimmte Zahlungen können jedoch weiterhin ohne diesen Code vorgenommen werden:
- Steuerzahlungen;
- Versorgungsrechnungen;
- Kauf von Fahrkarten;
- Nachladen von Transitkarten;
- Handyaufladungen bis zu 500 UAH pro Monat pro Nummer.
Wenn der monatliche Handyaufladungsbetrag von 500 UAH überschritten wird, wird die Bestätigung des einmaligen Codes obligatorisch. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Sicherheit der Transaktionen zu erhöhen und die Benutzer zu schützen. Banken und Zahlungsdienstleister sind verpflichtet, die Telefonnummer, den Bestätigungscode, das Datum und die Uhrzeit jeder Operation zu speichern, um zusätzliche Schutzmaßnahmen für die Kunden zu bieten.
Anpassung an die neuen Anforderungen
Zusammenfassend werden die im Juni 2026 in Kraft tretenden Regeln die Art und Weise, wie Kartennachladungen und mobile Transaktionen durchgeführt werden, erheblich verändern, mit einem starken Fokus auf Sicherheit und finanzielle Kontrolle.
Diese Anforderung zur Telefonnummernverifizierung ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes in der Ukraine, die Sicherheit zu verschärfen und sich an internationalen Best Practices zur Bekämpfung von Betrug anzugleichen und das Vertrauen der Benutzer in Zahlungssysteme zu stärken. Banken und Zahlungsanbieter müssen ihre Systeme aktualisieren und die Kunden schulen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
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