Ukrainische Notenbank wirft Ungarn Festnahme von Geldtransportern vor.

Ukrainische Notenbank wirft Ungarn Festnahme von Geldtransportern vor
Ukrainische Notenbank wirft Ungarn Festnahme von Geldtransportern vor

Zwei Geldtransporter der Oschadbank festgesetzt

Nach Angaben von TSN.ua: Die ungarischen Behörden haben am 5. März 2026 zwei Geldtransporter der ukrainischen Oschadbank auf ihrem Staatsgebiet gestoppt. Die Nationalbank der Ukraine (NBU) erhebt schwere Vorwürfe und spricht von einer unrechtmäßigen Festnahme. Sieben Mitarbeiter des Gelddienstleisters befinden sich in Gewahrsam und sind derzeit für ihre Vorgesetzten nicht erreichbar. Der Vorfall hat in ukrainischen Finanzkreisen Besorgnis ausgelöst.

Die Fahrzeuge waren im Auftrag eines internationalen Vertrags zwischen der Raiffeisen Bank International und der Oschadbank unterwegs und transportierten einen größeren Betrag an Fremdwährungen sowie Edelmetalle. Vermutlich halten sich die Transporter nun im Zentrum von Budapest auf. Die NBU fordert die ungarische Regierung ultimativ auf, die ukrainischen Staatsbürger sofort freizulassen und die Gründe für ihr Vorgehen offiziell darzulegen.

„Wir fordern die ungarischen Behörden auf, die ukrainischen Staatsbürger umgehend freizulassen und die Gründe für ihre Festnahme offiziell zu erklären“ – so die offizielle Stellungnahme der NBU.

Drohende Konsequenzen aus Kiew

NBU-Chef Andrij Pyschnyj ließ verlauten, dass es „eine Reaktion auf diese rechtswidrigen Handlungen geben wird!“ Diese deutliche Ankündigung unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage und mögliche weitere Schritte. Die Ukraine beobachtet die Entwicklung genau und erwartet eine offizielle Stellungnahme aus Budapest. Die Spannung ist hoch, und das weitere Vorgehen Kiews hängt maßgeblich von den nächsten Schritten der ungarischen Strafverfolgungsbehörden ab.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn, insbesondere was die Sicherheit grenzüberschreitender Finanzgeschäfte betrifft. Die Festnahme ukrainischer Bürger könnte zu einer weiteren Verstimmung der ukrainischen Regierung und Öffentlichkeit führen und die diplomatischen Beziehungen zusätzlich belasten. Eine rasche Klärung durch die ungarische Seite ist daher dringend erforderlich, um eine weitere Eskalation zu verhindern.


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