Massiver russischer Nachtangriff auf die Ukraine: Tote und Verletzte in Kiew und anderen Regionen.
Russischer Nachtangriff auf die Ukraine
Nach Angaben von UATV: Bei einem großangelegten russischen Luftangriff in der Nacht zum 2. Juni kamen in der Ukraine vier Menschen ums Leben, 38 weitere wurden verletzt. Besonders schwer getroffen wurde die Hauptstadt Kiew, wo Dutzende Wohnhäuser beschädigt wurden. In Dnipro läuft derweil eine Rettungsaktion an einem vierstöckigen Gebäude. Nach ersten Erkenntnissen kamen dort neun Personen ums Leben, darunter ein Kind. Sechs weitere Menschen werden noch vermisst; die Suche nach ihnen soll fortgesetzt werden.
Präsident Wolodymyr Selenskyj: 'Neun Menschen wurden bei diesem Angriff getötet, darunter ein Kind. 35 Personen wurden in der Stadt verletzt. Das Schicksal von sechs weiteren Menschen ist ungewiss. Die Suche nach ihnen wird so lange fortgesetzt, wie nötig.'
Der Angriff war von beispiellosem Ausmaß: Russland setzte insgesamt 729 Luftangriffsmittel ein, darunter 656 Kampfdrohnen und 73 Raketen unterschiedlicher Bauart. Die Schläge richteten sich gegen:
- die Region Charkiw
- die Region Kiew
- die Region Mykolajiw
- die Region Saporischschja
- die Region Poltawa
- die Region Sumy
- die Region Tschernihiw
- die Region Chmelnyzkyj
Wolodymyr Selenskyj: 'Allein in dieser Nacht feuerte Russland 656 Kampfdrohnen und 73 Raketen verschiedener Typen auf unser Volk ab – ballistische, Marschflugkörper und Schiffsabwehrraketen. Ein massiver Angriff, und Russland macht eine völlig durchsichtige Ansage: Wenn die Ukraine nicht vor ballistischen und anderen Raketenangriffen geschützt wird, werden diese Angriffe andauern.'
Der Präsident betonte zudem die Dringlichkeit internationaler Unterstützung: 'Wir brauchen unbedingt die Hilfe der Vereinigten Staaten bei der Lieferung von Raketen für Patriot-Systeme.' Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Partner helfen und wirksame Antworten auf den heutigen Schlag finden: 'Wir zählen auf die Unterstützung unserer Partner und auf wirksame Reaktionen auf den heutigen Angriff.' Die Rettungsarbeiten laufen weiter, die Lage bleibt angespannt. Dieser Angriff reiht sich in den seit 2014 andauernden militärischen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ein.
Er unterstreicht die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung durch Luftschläge und die Notwendigkeit, die ukrainischen Verteidigungskapazitäten zu stärken. Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die USA, könnte eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung militärischer Hilfe spielen, was die Bedeutung diplomatischer Bemühungen zur Konfliktlösung und zum Schutz ukrainischer Gebiete hervorhebt.
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