ADAC-Kindersitz-Test: Ausgerechnet dieses bekannte Modell fällt durch.
Kindersitze im Sicherheitscheck: So schnitten die Modelle ab
Nach Angaben von Novyny.live: Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, hat 26 Kindersitze unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist für viele Eltern überraschend: Das Schlusslicht bildet das Modell Kinderkraft Mink Pro 2 mit der Base Mink FX2, das mit 5,5 Punkten bewertet wurde. Besonders bemerkenswert ist, dass der Preis nicht immer ein Indikator für die Sicherheit ist – die getesteten Sitze kosteten zwischen 70 und 500 Euro.
Testsieger und Platzierungen im Überblick
Ein positives Beispiel ist der Kinderkraft Junior Fix 2 i-Size, der mit der Note „gut“ auf dem fünften Platz landete und dabei nur 75 Euro kostet. Der Silver Cross Approach Plus 360 inklusive Base Plus 360 hingegen ist mit 578 Euro deutlich teurer, belegt aber nur den elften Rang.
Die weiteren Ergebnisse zeigen eine breite Streuung:
- Der Foppapedretti Disk Infant i-Size + Tech i-Size erreichte ein „gut“ mit 1,9 Punkten.
- Der Silver Cross Glide Plus 360 kam auf 2,4 Punkte.
Modelle mit der Bewertung „befriedigend“ waren unter anderem:
- Der Bugaboo Otter by Nuna mit 2,6 Punkten.
- Der Maxi-Cosi Topaz i-Size mit 3,2 Punkten.
Die ADAC-Studie zeigt eindrucksvoll, dass teure Produkte nicht automatisch die sichersten sind. Eltern sollten daher vor dem Kauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf unabhängige Testergebnisse achten.
Diese Resultate könnten das Bewusstsein vieler Eltern schärfen, die nach sicheren Lösungen für den Transport ihrer Kinder suchen.
Da viele Eltern davon ausgehen, dass höhere Kosten auch mehr Sicherheit bedeuten, verdeutlicht diese Untersuchung, wie wichtig es ist, sich auf objektive Tests zu stützen. Nur so lassen sich Risiken minimieren und die Sicherheit der Kleinen im Auto maximieren.
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