Der Nobelpreisträger Wole Soyinka hat sein Visum in den USA verloren: Grund - Kritik an Trump.
Der Schriftsteller Wole Soyinka darf nicht mehr in die USA einreisen
Nach Angaben von inkorr.com: Der 91-jährige Nobelpreisträger Wole Soyinka hat mitgeteilt, dass sein Visum für die USA annulliert wurde. Die Gründe für diese Entscheidung, die das Konsulat getroffen hat, wurden nicht offengelegt. Der Schriftsteller wurde persönlich eingeladen, das Konsulat zur Annullierung seines Visums zu besuchen, was ihn empörte.
Das Konsulat hat mich persönlich eingeladen, um mein Visum zu annullieren. Das war sehr seltsam, ich nannte es einen seltsamen Liebesbrief von der Botschaft.
2016 hatte Soyinka beschlossen, dauerhaft in den USA zu leben, und seine Green Card aus Protest gegen die Wahl von Donald Trump zerrissen. Er bemerkte ironisch, dass seine Green Card 'in Stücke geschnitten wurde'. Der Schriftsteller glaubt, dass seine Kritik an Trumps Einwanderungspolitik der Grund für die Annullierung seines Visums sein könnte.
Kritik an Trump und Vergleich mit Idi Amin
Soyinka kritisiert unerbittlich Trumps Politik und nennt ihn 'eine weiße Variante von Idi Amin'. Dies ist nicht das erste Mal, dass er seiner Abneigung gegenüber der amerikanischen Administration Ausdruck verleiht.
Idi Amin war ein ugandischer Diktator von 1971 bis 1979, der für sein brutales Regime und seine Menschenrechtsverletzungen bekannt war.
Wir erinnern daran, dass der Friedensnobelpreis Maria Corina Machado aus Venezuela verliehen wurde. Donald Trump zeigte sich mit dieser Wahl zufrieden, obwohl er anerkennen musste, dass es ihm nicht gelungen war, diesen prestigeträchtigen Preis zu erhalten.
Die Annullierung des Visums von Wole Soyinka aufgrund seiner Kritik an Trumps Politik hat erneut die Beziehung zwischen ihnen aufgeworfen. Der Vergleich Trumps mit Idi Amin hat neue Diskussionen in der Gesellschaft ausgelöst, da solche Vergleiche immer zu wichtigen Diskussionen über Menschenrechte und politische Ethik anregen. Diese Situation unterstreicht die Spannungen zwischen der kulturellen Elite und der US-Administration, die immer wieder in den Medien und in der Öffentlichkeit zur Sprache kommen.
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