Nach Drohnenangriff auf Tschernobyl: Norwegen verstärkt Hilfe für ukrainische Atomsicherheit.
Neue Impulse für den Schutz ukrainischer Atomkraftwerke
Nach Angaben von Espreso.tv: Norwegen sagt der Ukraine verstärkte Unterstützung für die nukleare Sicherheit zu. Dies gab Staatssekretär Eivind Vad Petersson während eines Besuchs in Kiew bekannt. Der Schritt gewinnt vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs besondere Brisanz. Erst am 7. Juni traf eine russische Drohne das Gelände von Tschernobyl und beschädigte ein Gebäude, in dem abgebrannte Brennelemente gelagert werden.
Petersson bewertete die Lage als äußerst ernst. Er erklärte:
„Diese Angriffe gefährden auch die Sicherheit Europas und der internationalen Gemeinschaft“- Eivind Vad Petersson. Er betonte, Norwegen werde alles daran setzen, das Risiko radioaktiver Freisetzungen zu minimieren und den sicheren Betrieb des havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl dauerhaft zu gewährleisten. Der Staatssekretär fügte hinzu:
„Dies ist ein alarmierender Hinweis darauf, wie wichtig nukleare Sicherheit in der Ukraine ist“- Eivind Vad Petersson.
Finanzielle Hilfe über internationale Kanäle
Die norwegischen Mittel fließen über den Fonds „International Chornobyl Cooperation Account“ (ICCA) der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD).
Die Ankündigung aus Oslo zeigt, dass die internationale Gemeinschaft die Gefahren für die ukrainischen Atomstandorte immer ernster nimmt. Russlands wiederholte Angriffe auf sensible Infrastruktur machen deutlich, dass nur entschlossenes Handeln eine mögliche Umweltkatastrophe verhindern kann. Die Zusammenarbeit mit Institutionen wie der EBRD ist ein zentraler Baustein, um die langfristige Stabilität dieser hochsensiblen Anlagen zu sichern.
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