Das neue Gesetz erlaubt die Beschlagnahme von Eigentum wegen Schulden bei den Versorgungsdiensten: Was droht den Ukrainern.

Das neue Gesetz erlaubt die Beschlagnahme von Eigentum wegen Schulden bei den Versorgungsdiensten: Was droht den Ukrainern
Das neue Gesetz erlaubt die Beschlagnahme von Eigentum wegen Schulden bei den Versorgungsdiensten: Was droht den Ukrainern

Die Empörung des Experten über das neue Gesetzesprojekt

Nach Angaben von inkorr.com: Oleg Popenko, der Vorsitzende des 'Verbandes der Verbraucher von kommunalen Diensten', äußerte seine Unzufriedenheit mit dem neuen Gesetzesprojekt zur 'Digitalisierung der Vollstreckung' (Nr. 4205). Er ist der Ansicht, dass dieses Gesetz Risiken für Rechtsverletzungen schaffen könnte, insbesondere durch Fehler bei der Berechnung der kommunalen Rechnungen.

Bedrohungen für die Ukrainer

Nach Meinung von Popenko erhält die Vollstreckungsbehörde das Recht, ohne Verzögerung sofort nach Entscheidung des Gerichts erster Instanz zu handeln. Dies könnte zur Beschlagnahme und zum Verkauf von Eigentum wegen Schulden führen, bevor der Fall in der Berufung behandelt wird, was vielen Bürgern, insbesondere Rentnern und Menschen, die in Konfliktzonen leben, droht.

Sobald das Gericht erster Instanz die Schulden festgestellt hat, erlaubt dieses Gesetzesprojekt der Vollstreckungsbehörde, sofort alle Konten zu sperren, ein Auto zu beschlagnahmen und, was am wichtigsten ist, alle Transaktionen mit Immobilien zu verbieten.

Mögliche Missbräuche

Popenko wies auch auf das Risiko von Missbräuchen im neuen System hin. Er betonte, dass es bereits jetzt Fälle falscher Berechnungen für kommunale Dienstleistungen gibt, die die Grundlage für Betrug darstellen könnten.

'Wir haben bereits Fakten: In der Region Kiew haben 11 von 12 geprüften Beschwerden zu Rechnungen Verstöße bestätigt. In Kiew - 51 Verstöße aus 175 Beschwerden. Das System erlaubt bereits die Ausstellung falscher Rechnungen', bemerkte Popenko.

Negative Folgen der Neuerung

Diese Situation könnte dazu führen, dass Menschen ihre Rechte nicht verteidigen können, da die Fälle möglicherweise zu schnell vor dem Gericht erster Instanz verhandelt werden. Dies könnte seinerseits zu einer Beschlagnahme und einem Verkauf von Eigentum ohne adäquate Lösung des Problems seitens der Eigentümer führen.

Somit könnte das neue Gesetzesprojekt zur 'Digitalisierung der Vollstreckung' ein ernsthaftes Problem für die Ukrainer darstellen, da es der Vollstreckungsbehörde die Möglichkeit gibt, schnell auf das Urteil des Gerichts erster Instanz zu reagieren. Dies könnte seinerseits Betrug und ungerechte Handlungen im Zusammenhang mit den kommunalen Zahlungen begünstigen und die Rechte der Bürger auf ein faires Gerichtsverfahren verletzen.


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